August 18, 2019

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Schmitz Cargobull: Produktion steht

Altenberge/Vreden - Beim Trailer-Hersteller Schmitz Cargobull stehen heute die Bänder an den Produktionsstandorten in Altenberge, Vreden und Gotha still. Das teilte Schmitz auf Nachfrage von Wirtschaft aktuell mit. Als Grund nannte ein Schmitz-Sprecher die momentan schwierige Auftragslage. Bis dato geht das Unternehmen allerdings davon aus, ab Montag den Betrieb wieder aufnehmen zu können.

In den kommenden Wochen will Schmitz dann mit Kurzarbeit an den Standorten Altenberge, Gotha und Vreden die Produktion mit deutlich verringertem Umfang fortsetzen. Wegen der allgemeinen Auftragsflaute haben Vorstand und Betriebsräte teilweise die Ein-Schicht-Fertigung vereinbart. In Teilbereichen wurde die Produktion sogar bereits auf eine Schicht heruntergefahren. Die Mitarbeiter der drei Standorte wurden in Betriebsversammlungen und durch Aushänge über diese Entwicklungen informiert.

Erst kürzlich waren die letzten Verträge mit Zeitarbeitsfirmen ausgelaufen. Befristete Arbeitsverhältnisse wurden zunächst standortbezogen um bis zu drei Monate verlängert. Die Stammbelegschaft von etwa 4.400 Mitarbeitern baut zurzeit Überstunden ab.

In wieweit weitere Schritte eingeleitet werden sollen, darüber lagen dem Unternehmenssprecher heute noch keine Informationen vor. Fest steht: Schmitz Cargobull will gemeinsam mit den Betriebsräten und den Arbeitsagenturen einen neuen Produktions- und Beschäftigungsplan erarbeiten. Dieser soll dem Unternehmen das bisherige Know-how und die Manpower der Stammbelegschaft sichern. Nach Wirtschaft-aktuell- Informationen geht das Unternehmen momentan davon aus, dass keine Kündigungen ausgesprochen werden müssen.

Die IAA im September 2008 hatte der Schmitz Cargobull AG zwar ein erfreuliches zwischenzeitliches Auftragsvolumen eingebracht, doch mit dem Übergreifen der Finanzkrise auf die Automobilindustrie ist die Verunsicherung der Transporteure gewachsen und der Umsatz zurückgegangen.

(sun)

Donnerstag, 30. Oktober 2008
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