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17 der landesweit besten Azubis kommen aus der Region

Aachen/Münster. – 17 der landesweit 137 besten Auszubildenden, die gestern in Aachen ausgezeichnet wurden, haben ihren Beruf in Unternehmen aus dem Bezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen gelernt. Damit stellte die Wirtschaft des Münsterlandes und der Emscher-Lippe-Region in diesem Jahr die zweitgrößte Gruppe bei der Landesbestenehrung der 16 nordrhein-westfälischen IHKs.

Die Landesbesten wurden aus den rund 65.000 Auszubildenden ermittelt, die ihre Abschlussprüfung im vergangenen Prüfungsjahr vor den nordrhein-westfälischen IHKs bestanden haben. Ausgezeichnet wurden jeweils die Auszubildenden eines Berufes, die im landesweiten Vergleich die besten Prüfungsergebnisse erzielt haben. Neben ausgefallenen Berufen wie Fachkraft für Süßwarentechnik, Brauer und Mälzer sowie Schifffahrtskauffrau war von „A“ wie Automobilkaufmann bis „Z“ wie Zerspanungsmechaniker die breite Berufspalette der Industrie- und Handelskammern vertreten. Bert Wirtz, Präsident der IHK Aachen, überreichte die Ehrenurkunden.

Seit 1992 ehren die nordrhein-westfälischen IHKs jährlich die landesweit besten Auszubildenden in über 100 Berufen und Fachrichtungen. „Wir wollen damit ein politisches Zeichen für die Bedeutung der dualen Berufsausbildung setzen und gleichzeitig zeigen, dass es nach wie vor zahlreiche junge Menschen gibt, die hoch motiviert, engagiert und leistungsbereit sind“, betonte Hans Dieler, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen. Die Leistungen der Auszubildenden sind für ihn „die beste Werbung für unser Ausbildungssystem“.

Dieler hatte „diese hervorragende Bilanz des vergangenen Prüfungsjahres“ schon im Vorfeld der Landesbestenehrung als „Gemeinschaftserfolg von leistungsbereiten jungen Menschen, weitsichtigen Unternehmen und praxisorientierten Schulen“ bezeichnet.

Der für den Bereich Bildung zuständige IHK-Geschäftsführer Michael Vornweg, der die Auszubildenden nach Aachen begleitete, bescheinigte den Landesbesten „das Zeug zu einer beachtlichen Karriere“.

Donnerstag, 13. November 2008
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