April 23, 2019

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WDR und Tobit arbeiten zusammen

Ahaus - Der Softwarehersteller Tobit aus Ahaus und der WDR haben zusammen eine Software für den Mitschnitt von Hörfunksendungen entwickelt. Mit dem Tool können die Gebührenzahler jetzt unabhängig von Programm- und Sendezeiten die Sendungen ihrer Wahl hören. Die Software ist ab sofort verfügbar und kann kostenfrei auf der Homepage des WDR herunter geladen werden.

Der Softwarehersteller Tobit aus Ahaus und der WDR haben zusammen eine neue Software entwickelt.

„Wir haben gemeinsam mit unserem Institut für Rundfunktechnik nach einem Dienstleister gesucht, der unser Konzept mit Software, User-Support und ansprechender Aufbereitung unserer Sendungs-Ankündigungen umsetzen kann. Dabei ist uns gleich Tobit.Software aufgefallen“, erklärt Rüdiger Malfeld, Chef der Hauptabteilung „Infrastrukturmanagement" beim WDR. Vor allem die Tatsache, dass Tobit bereits ein ähnliches Angebot betreibt, habe den Ausschlag gegeben.

„Als der WDR vor fast einem Jahr zum ersten Besuch in Ahaus war, da habe ich mich schon gefragt, was wir als kleiner Laden für den Riesen WDR tun können. Flexible Radionutzung hatten sie ja längst über die Bereitstellung zahlreicher Podcasts realisiert", erzählt der Gründer und Vorstand von Tobit.Software Tobias Groten und ergänzt: „Was sich im Laufe des Gespräches erst herauskristallisierte, war das Problem der Rechte: Denn nur Eigenproduktionen darf der WDR bereitstellen. Für viele Programmbestandteile wie Hörspiele, Konzerte oder politische Diskussionen liegen die Rechte bei Dritten, so dass diese nicht außerhalb der vereinbarten Sendezeit bereit gestellt werden dürfen. Da war für uns klar, dass der Mitschnitt beim Hörer die ultimative Lösung ist."

Sonntag, 12. Oktober 2008
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