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Karriere abseits der Top Ten

Münster - Rund 9.000 Jugendliche haben bislang in diesem Jahr im Münsterland und in der Emscher-Lippe-Region ihre Lehre in einem IHK-Ausbildungsberuf begonnen. Das hat eine Auswertung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen für die ersten neun Monate des Jahres ergeben. „Aber es könnten noch viel mehr sein“, stellt der für die Ausbildung zuständige IHK-Geschäftsführer Michael Vornweg fest, „wenn bei der Lehrstellensuche das ganze Spektrum der Ausbildungsberufe genutzt würde“.

Wie auch in den vergangenen Jahren fallen mehr als die Hälfte der neu eingetragenen Ausbildungsverhältnisse auf gerade einmal zehn Ausbildungsberufe. Allein die drei kaufmännischen Ausbildungen im Industrie- und Einzelhandel vereinen mehr als ein Viertel der Berufseinsteiger in dem Bereich der IHK auf sich. Beliebt bei den Schulabgängern sind auch die Ausbildungen zum Bürokaufmann sowie zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel, die die Plätze vier und fünf belegen. Auf den Plätzen sechs bis zehn folgen die Industriemechaniker, Bankkaufleute, Elektroniker für Betriebstechnik, Köche sowie die Fachkräfte für Lagerlogistik. Spitzenreiter unter den Ausbildungsberufen sind die Kaufleute im Einzelhandel, die mit 836 Neueintragungen fast zehn Prozent aller registrierten Ausbildungsverträge in Nordwestfalen ausmachen. Dabei ist die Vielfalt der Berufe, die die IHK Nord Westfalen betreut groß – es gibt über 150 verschiedene Wahlmöglichkeiten. Gerade in den Berufen abseits der Top Ten gäbe es häufig gute Chancen, einen Ausbildungsplatz für eine „Karriere mit Lehre" zu ergattern, so der Hinweis des Ausbildungsexperten. „Viele Jugendliche haben nach wie vor nur sehr ungenaue Vorstellungen von den vielfältigen Möglichkeiten, die ihnen die Arbeitswelt heute bietet“, stellt Vornweg fest. So stehen bei den jungen Männern noch immer der Industriemechaniker und Fachinformatiker ganz oben auf der Wunschliste, bei den Frauen die kaufmännischen Ausbildungsberufe, die Hotelfachfrau oder die Floristin. Aber gerade die Nischen-Berufe wie zum Beispiel Berufskraftfahrer sowie Fachkräfte für Lebensmitteltechnik, für Rohr-, Kanal- und Industrieservice oder für Möbel, Küchen- und Umzugsservice laut IHK bieten gute Alternativen zum vermeintlichen Traumberuf. „Einige Lehrstellen bleiben einfach unbesetzt, weil Bewerber fehlen“, resümiert Vornweg die Erfahrungen der vergangenen Jahre. „Blaumann, Schichtbetrieb und unregelmäßige Arbeitszeiten sind anscheinend kaum noch gefragt bei den Jugendlichen“, so der IHK-Bildungsexperte zur Lage auf dem Ausbildungsmarkt. Gleichzeitig würden sich Jugendliche beispielsweise auf eine Ausbildung als Bank- oder Industriekaufmann bewerben, ohne die Voraussetzungen dafür mitzubringen. Auch in anderer Hinsicht sollten auch Interessentinnen Vorurteile über Bord werfen, merkt Vornweg an: „Dass Frauen und technische Berufe nicht zusammenpassen, ist definitiv falsch.“ Flexibilität, Eigeninitiative und ein hoher Grad an Mobilität sind notwendig, um den wichtigen Einstieg in die Berufswelt zu finden. Bei der Vielzahl an möglichen Berufen sollten die Chancen, auch den Traumberuf zu finden gut sein, ist sich der IHK-Experte sicher.
Mittwoch, 8. September 2010
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