August 23, 2019

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Hüffer kandidiert für IHK-Präsidentenamt

Münster - Dr. Benedikt Hüffer, Geschäftsführer der Aschendorff GmbH & Co KG aus Münster, kandidiert für das Amt des nächsten Präsidenten der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen. Das gab der noch amtierende IHK-Präsident Hans Dieler während der konstituierenden Sitzung der neuen Vollversammlung in Münster bekannt.

Dr. Benedikt Hüffer kandidiert bei den Wahlen im März für das Amt des nächsten Präsidenten der IHK Nord Westfalen.
Foto: IHK

Hüffer war bei der IHK-Wahl im November vergangenen Jahres erneut in die Vollversammlung gewählt worden. Seit 2007 ist der 44-jährige Unternehmer IHK-Vizepräsident und Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses für die Stadt Münster.

IHK-Präsident Dieler, dem zurzeit keine weiteren Kandidaten bekannt sind, freute sich über die Bereitschaft Hüffers, „diese wichtige Funktion für die Selbstverwaltung der Wirtschaft zu übernehmen“. Die Wahl eines neuen Präsidenten sowie der Vizepräsidenten erfolgt in der nächsten Sitzung der Vollversammlung im März.

Dieler selbst steht nicht mehr für das Amt zur Verfügung. Der Unternehmer aus Gelsenkirchen stand drei Jahre an der Spitze der IHK und war nach über 20-jährigem Engagement in der Vollversammlung im November bei der IHK-Wahl nicht mehr angetreten. Ende vergangenen Jahres hatte der 69-Jährige sich aus der Geschäftsführung seiner Unternehmen zurückgezogen.

Die konstituierende Sitzung der Vollversammlung nutzte Dieler, um vor allem den 42 neuen der insgesamt 87 gewählten Mitglieder die Aufgaben der Selbstverwaltung der regionalen Wirtschaft zu erläutern. Er betonte dabei die Rolle der Vollversammlung als demokratisch legitimiertes Sprachrohr aller Unternehmer des Münsterlandes und der Emscher-Lippe-Region. Deren grundlegende Interessen hätten die Vollversammlungsmitglieder in der Gesellschaft sowie gegenüber Politik und Verwaltung zu vertreten. „Wir müssen uns laut und vernehmlich zu Wort melden“, forderte Dieler.

Um den noch zaghaften Aufschwung jetzt „nicht zu ersticken, sondern mit frischer Luft zum Atmen zu versorgen“, seien die richtigen politischen Weichenstellungen für mehr Wachstum in der Wirtschaft vorzunehmen. Dafür müsse sich die Vollversammlung einsetzen. Genau mit dieser Zielrichtung verabschiedeten die Vollversammlungsmitglieder in ihrer ersten Sitzung einen Entwurf der Wirtschaftspolitischen Positionen der nordrhein-westfälischen Industrie- und Handelskammern, den die gewählten Unternehmer aus ihrer Sicht ergänzten. Die Positionen sollen vor allem dazu dienen, die Interessenvertretung gegenüber der Landesregierung zu stärken.

Freitag, 22. Januar 2010
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