Fri Mar 22 07:27:02 CET 2019

Merkliste

Lesenswert
Hygiene oberstes Gebot

Egal, ob es die Schweinegrippe ist oder Influenza. Zum Winter ist die Gesundheit der Mitarbeiter eines Unternehmens ein besonders hohes ...  

Genehmigungsverfahren: zu kompliziert und langwierig?

Wer schon einmal einen Genehmigungs- oder Änderungsantrag für eine Anlage gestellt hat, die unter das Bundesimmissionsschutzgesetz ...  

Schutz vor SPAM: Das ist wichtig

SPAM - sie sind nervig und zumeist unerwünscht, sie behindern die Alltagsarbeit in den Unternehmen. Im Jahr können die Spammer damit ...  

Wenn Arbeit krank macht

Im Arbeitsalltag fallen sie zunächst fast nie negativ auf. Im Gegenteil: Sie wirken engagiert, motiviert und auch die eine oder andere ...  

Verjährungsfalle Gewährleistungsbürgschaft

Eigentlich sollte die Gewährleistungsbürgschaft eine sichere Angelegenheit sein. Nach Ansicht von Rechtsanwalt Otto Lieber von der ...  

Zeigen, was man hat – aber wie?

Jeder kennt sie. Kaum einer will sie. Aber viele brauchen sie, denn wirklich alle lassen sich – bewusst oder unbewusst – von ihr ...  

Motivation ohne Incentives – geht das?

Die Motivation ihrer Mitarbeiter liegt vielen Unternehmern am Herzen. Die Frage lautet aber immer wieder: Wie motiviere ich meine ...  

Internet-Werberecht: Das sind die Fallen

Immer mehr Unternehmen nutzen das Internet, um für sich, ihre Produkte und Dienstleistungen zu werben, oder um online Waren zu ...  

Ein schmaler Grat

Stadtlohn - Sie tun es alle, egal, ob Chef oder Angestellter, ob Handwerker oder Bürohengst, ob Millionär oder Ein-Euro-Jobber. Sie ...  

Zwischen den Stühlen

Sie sollen ihren „Laden“ im Griff haben, das Beste aus ihren Mitarbeitern herausholen und somit maßgeblich zum Erfolg des Unternehmens ...  

Bilanzieren Sie Ihre Kreativität

Die kontinuierliche Verbesserung der unternehmerischen Strukturen, der eigenen Produkte und Dienstleistungen ist für den Erhalt der ...  

Existenzgründung will auch steuerlich gut durchdacht sein

Das Interesse am Thema „Existenzgründung“ ist nach wie vor groß, gute Ideen sind vorhanden. Dass der Weg in die Unternehmerschaft aber ...  

Generationenwechsel aus Nachfolgersicht

Die Sicherung der Unternehmensnachfolge gehört zu den wichtigsten unternehmerischen Herausforderungen. Über die Kernaussagen einer ...  

Verlustausgleich: zwischen Freud und Leid

Ein Unternehmer zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er Initiative ergreift und das Risiko seiner Tätigkeit trägt. Doch wer viel ...  

Vorsicht, Insolvenzfalle

Geht ein Unternehmen in die Insolvenz, erhalten immer häufiger auch Werkunternehmer, die mit dem insolventen Auftraggeber ...  

Tipps für den „Steuerdschungel“

Das deutsche Steuerrecht ändert sich rasant. Aufgrund der zahlreichen Klageverfahren bei Finanzgerichten oder beim Bundesfinanzhof ...  

Chancen in den Niederlanden erkennen und nutzen

Für deutsche Unternehmen gibt es eine Vielzahl guter Gründe, auf dem niederländischen Nachbarmarkt grenzüberschreitend tätig zu werden. ...  

Chaos auf dem Bau: Das muss der Handwerker beachten

Ein Hauptproblem am Bau ist der immer bestehende Zeitdruck. Viel zu häufig versprechen der Architekt oder das Bauplanungsbüro dem ...  

„Nicht jeden Trend mitmachen“

Beckum – Rund 50 Unternehmer haben an der zweiten Social Media-Veranstaltung der gfw – Gesellschaft für Wirtschaftsförderung im Kreis Warendorf teilgenommen. Im Autohaus Ostendorf in Beckum informierten sie sich über den Nutzen sozialer Netzwerke für den eigenen Betrieb.

Facebook, Twitter, YouTube, Google+ und noch viele andere Begriffe prägen derzeit die Berichterstattung zum Thema Internet und Unternehmenskommunikation. Auch für Mittelständler stellt sich die Frage: Muss ich da mitmachen? Was sollte ich auf diesen neuen Kommunikationskanälen anbieten, was für einen Aufwand zieht das nach sich und vor allem: Welche Effekte hat Online-Kommunikation überhaupt auf meine unternehmerischen Ziele?

Als fachkundigen Experten hatte die gfw erneut den Kommunikations-berater Kai Heddergott ins Boot geholt, der in seinem Eingangsreferat einen aktuellen Überblick über die unterschiedlichen Angebote mit einem speziellen Blick auf die Bedarfe von Unternehmen gab. „Natürlich gibt es ein Ausbaupotenzial bei der Online-Kommunikation der Unternehmen – aber mitunter empfiehlt es sich auch gar nicht, alles und jeden Trend mitzumachen. Was nützt es zum Beispiel, wenn ein Hersteller von Dachziegeln eine Facebook-Seite haben möchte, seine Kunden auf dieser Plattform aber gar nicht zu finden sind? Daher ist die individuelle Beratung und Unterstützung bei der Wahl zeitgemäßer Kommunikationsinstrumente so wichtig – es muss eben zum Betrieb passen, was man im Internet anbietet“, betonte er.

Zu den Unternehmen, die „Social Media“ bereits einsetzen, gehört zum Beispiel die Beumer Group GmbH aus Beckum. Die Maschinenfabrik benutzt YouTube, um für Produkte zu werben. Aktuell laufen auf dem Internet-Videoportal dort 30 Produktfilme. Das Netzwerk Facebook steht bei der LMC Caravan GmbH aus Sassenberg und bei der Warendorf Marketing GmbH hoch im Kurs, um zum Beispiel den Kontakt zu Händlern beziehungsweise zu Touristen zu pflegen.

Auch Stefan Wöstendiek von Haarpflege + Kosmetik aus Beckum ist bei Facebook vertreten. Aktuell hat er dort 452 „Fans“. „Ich kann mir auch vorstellen, zukünftig Auszubildenden über Facebook zu finden“, erklärte er. Neben der Werbung für neue Produkte bestehe dort auch die Möglichkeit, Lob und Kritik über die angebotenen Dienstleistungen zu äußern. „Und genau da liegen Chancen, aber auch Risiken“, warnte Kommunikationsberater Heddergott. „Wenn Beschwerden kommen, die für alle Freunde, Freundinnen und deren Freundinnen öffentlich einsehbar sind, muss ich als Unternehmen dafür sorgen, dass damit professionell umgegangen wird, sonst kann der Schuss nach hinten losgehen.“ Dahinter stehe der zentrale Hinweis, auch entsprechendes Personal vorzuhalten, das in der Lage ist, die Kommunikation auf diesen Seiten positiv zu betreiben.

Petra Michalczak-Hülsmann, Geschäftsführerin der gfw, zeigte sich abschließend sehr zufrieden mit der Veranstaltung: „Unser Ziel war es, den Unternehmen zentrale Informationen über Social Media an die Hand zu geben und sie damit in die Lage zu versetzen, die richtigen Entscheidungen für ihr jeweiliges Unternehmen zu treffen. Die enorme Resonanz auf unsere Veranstaltung und die Zufriedenheit der heutigen Gäste unterstreicht die Aktualität des Themas. Wir werden an dem Thema dranbleiben und gegebenenfalls eine weitere Veranstaltung dazu organisieren.“
 

Mittwoch, 28. September 2011
Drucken Versenden Permalink Merken