May 24, 2019

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IHK Nord Westfalen senkt Beiträge

Münster – Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen senkt erneut die Beiträge, die die Unternehmen im Münsterland und in der Emscher-Lippe-Region zur Finanzierung ihrer gesetzlichen Gesamtinteressenvertretung zahlen müssen. Das hat die IHK-Vollversammlung aktzuell beschlossen. Noch für das laufende Jahr will die Kammer ihren Mitgliedsbetrieben zudem Beiträge in Höhe von insgesamt rund 6,6 Millionen Euro erstatten.

Konkret haben die Mitglieder der Vollversammlung beschlossen, den Umlagesatz für das kommende Jahr von 0,16 auf 0,10 Prozent zu reduzieren. Bereits im vergangenen Jahr hatte das wichtigste Gremium der IHK eine Absenkung von 0,19 auf 0,16 Prozent beschlossen. Aber auch die Grundbeiträge der Unternehmen sinken nochmals. Mit den Beschlüssen folgte die Vollversammlung den Vorschlägen von Präsidium und Finanzausschuss.

„Wir wollen unseren Teil dazu beitragen, dass so viel Liquidität wie möglich für Investitionen in den Unternehmen bleibt“, fasste IHK-Präsident Dr. Benedikt Hüffer die Finanzstrategie der Vollversammlung zusammen. Dazu gehört auch die Reduzierung der Berechnungsgrundlage für die Vorauszahlungen der Unternehmen für das nächste Jahr von 80 auf 50 Prozent.

Doch nicht nur die IHK-Finanzen standen auf der Tagesordnung der Vollversammlung, in der sich rund 90 gewählte Unternehmerinnen und Unternehmer für die grundlegenden Interessen aller Unternehmen in der Region engagieren. Auch die Verschuldung der Kommunen im Münsterland und in der Emscher-Lippe-Region beschäftigte das Gremium. „Wir Unternehmer sind durch steigende Steuern und Abgaben direkt davon betroffen“, verdeutlichte Hüffer.

Der IHK-Präsident verwies auf ein Plus von zwölf Prozent bei der Gewerbesteuer im ersten Halbjahr 2011. „Trotz bester Konjunktur konnten die Kommunen in Nordrhein-Westfalen ihre Haushalte nicht ausgleichen“, betonte er. Deshalb stehe häufig auf der Agenda, die Einnahmen zu erhöhen, so Hüffer: „Das wiederum ist meistens mit weiteren Steuererhöhungen für Unternehmen verbunden, die die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe beeinträchtigen können“, warnte der Unternehmer, der daher forderte, dass keine weiteren Schulden gemacht werden dürfen. Es müsse vielmehr möglichst schnell geklärt werden, was überhaupt Aufgaben einer Kommune sind. „Nur dann lassen sich auch die Ausgaben begrenzen. Bund, Land und Kommunen müssen sich an einen Tisch setzen und vereinbaren, was wir uns noch leisten können“, so Hüffer.

Mittwoch, 16. November 2011
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