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IHK-Ausbildungsumfrage: Lehrverträge 15 Prozent im Plus

Münsterland – Die Unternehmen im Münsterland und in der Emscher-Lippe-Region setzen alles daran, sich ihren Fachkräftenachwuchs durch Ausbildung im eigenen Betrieb zu sichern. Einer Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen aus Münster bei 397 Ausbildungsbetrieben zufolge wollen mehr als drei Viertel der Betriebe (77 Prozent) gleich viel oder sogar mehr ausbilden als im Vorjahr. Darauf deutet auch die aktuelle Zahl der neu eingetragenen Lehrverträge hin. Die IHK verbuchte im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von knapp 15 Prozent.

„Es ist normalerweise noch zu früh, um diese Entwicklung auf das ganze Jahr hochzurechnen“, betont der für Bildung zuständige IHK-Geschäftsführer Michael Vornweg. Doch angesichts sinkender Schulabgängerzahlen sorgen viele Unternehmen vor und bilden verstärkt über den eigentlichen Bedarf hinaus aus. „Der Wettbewerb um gute Auszubildende wird noch deutlich härter“, ist sich Vornweg sicher. Spätestens nach dem doppelten Abiturjahrgang 2013 werde das jeder Ausbildungsbetrieb spüren. Vornweg empfiehlt den Unternehmen deshalb, den Doppeljahrgang noch einmal zu nutzen, „um mindestens den mittelfristigen Bedarf zu sichern“.

„Stärker als bisher müssen wir für die duale Berufsausbildung werben und sie zusammen mit den Unternehmen attraktiver gestalten“, fordert Vornweg. Rund 60 Prozent der Schulabgänger entscheiden sich derzeit für eine duale Berufsausbildung. „Diesen Anteil“, so der IHK-Geschäftsführer, „müssen wir erhöhen, damit Unternehmen weiterhin genügend Auszubildende finden und die Wirtschaft in der Region weiter rund läuft.“ Erschwert wird das nicht nur durch rückläufige Absolventenzahlen: „Die Schulabgänger drängen zudem verstärkt ins Studium oder in die Berufskollegs“, so Vornweg.

Jedes vierte Unternehmen will sich deshalb durch verstärktes Ausbildungsmarketing im zunehmenden Wettbewerb um den Fachkräftenachwuchs besser positionieren, das ist ein weiteres Ergebnis der IHK-Umfrage. „Wer Wert auf qualifizierten Nachwuchs legt, wirbt jetzt schon um junge Leute genau wie um seine Kunden, und zwar dort, wo die Jugendlichen zuhause sind“, so Vornweg. Neben Stellenanzeigen in der Tageszeitung ist das Internet mittlerweile das stärkste Medium bei der Bewerbersuche. Immerhin sucht fast jedes zehnte Unternehmen dabei über Soziale Netzwerke wie zum Beispiel Facebook nach geeigneten Bewerbern.

Während sich die Chancen der Jugendlichen auf eine Lehrstelle also „merklich verbessern“, so Vornweg, wachsen die Schwierigkeiten für die Betriebe. Nach der IHK-Umfrage konnten 18 Prozent der Ausbildungsbetriebe nicht alle Ausbildungsplätze besetzen. Hauptgrund ist nach Angaben der Unternehmen die mangelnde Ausbildungsreife vieler Bewerber.

Mehr als die Hälfte (58 Prozent) aller Ausbildungsbetriebe reagiert auf unzureichende Qualifikationen, indem sie eigene Nachhilfe im Unternehmen anbieten oder ausbildungsbegleitende Hilfen der Agentur für Arbeit nutzen. „Das darf und kann nicht zum Regelfall werden“, betont Vornweg, der dringenden Handlungsbedarf sieht. Das Ergebnis der Umfrage sei eine klare Aufforderung, die Ausbildungsreife, die Berufsorientierung und die Zusammenarbeit mit Betrieben weiter zu verbessern.

Dienstag, 12. April 2011
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