June 20, 2019

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Fachkräftemangel und Rohstoffpreise gefährden Aufschwung

Münster - „Der konjunkturelle Schwung hält aller Voraussicht nach an“, erklärte jetzt der Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen, Dr. Benedikt Hüffer, in seinem Grußwort zum Jahreswechsel. Trotz eines „womöglich weiterhin harten Winters“ sieht der IHK-Präsident „für 2011 vorerst günstige Vorzeichen“.

IHK-Präsident Benedikt Hüffer
Foto: IHK Nord Westfalen

Allerdings wird das Wirtschaftswachstum nach Einschätzung der IHK in den kommenden zwölf Monaten zumindest leicht abschwächen. Nach rund 3,5 Prozent in 2010 rechnen die Interessenvertreter für 2011 mit einem Wirtschaftswachstum von rund zwei Prozent. Aus Sicht der IHK ist das im langfristigen Mittel ein durchaus guter Wert. Dabei entwickele sich mehr und mehr die Binnenwirtschaft zum konjunkturellen Zugpferd, während die Exportbranchen sich mit geringeren Zuwachsraten begnügen müssen.

Im Grußwort wagte Hüffer sogar die Prognose, dass unter günstigen Umständen die Wirtschaftsleistung erreicht wird, die vor Ausbruch der Krise erzielt worden sei.

Gefahr für weiteres Wachstum geht nach Ansicht der IHK nicht nur von steigenden Rohstoff- und Ölpreisen sowie einer Überhitzung der Konjunktur in China aus. „Als weitere Wachstumsbremse wirkt immer spürbarer die begrenzte Zahl gut ausgebildeter Fachkräfte“, so Hüffer. „Fachkräftesicherung“ ist deshalb das IHK-Jahresthema 2011.

„Auch in Nord-Westfalen müssen wir die Anstrengungen in der Aus- und Weiterbildung weiter verstärken und neue Wege gehen, um weiterhin genügend junge Menschen für eine Karriere mit Lehre und Weiterbildung in den Unternehmen der Region zu begeistern“, stellte der IHK-Präsident klar.


 

Montag, 27. Dezember 2010
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