April 22, 2019

Merkliste

Lesenswert
Hygiene oberstes Gebot

Egal, ob es die Schweinegrippe ist oder Influenza. Zum Winter ist die Gesundheit der Mitarbeiter eines Unternehmens ein besonders hohes ...  

Genehmigungsverfahren: zu kompliziert und langwierig?

Wer schon einmal einen Genehmigungs- oder Änderungsantrag für eine Anlage gestellt hat, die unter das Bundesimmissionsschutzgesetz ...  

Schutz vor SPAM: Das ist wichtig

SPAM - sie sind nervig und zumeist unerwünscht, sie behindern die Alltagsarbeit in den Unternehmen. Im Jahr können die Spammer damit ...  

Wenn Arbeit krank macht

Im Arbeitsalltag fallen sie zunächst fast nie negativ auf. Im Gegenteil: Sie wirken engagiert, motiviert und auch die eine oder andere ...  

Verjährungsfalle Gewährleistungsbürgschaft

Eigentlich sollte die Gewährleistungsbürgschaft eine sichere Angelegenheit sein. Nach Ansicht von Rechtsanwalt Otto Lieber von der ...  

Zeigen, was man hat – aber wie?

Jeder kennt sie. Kaum einer will sie. Aber viele brauchen sie, denn wirklich alle lassen sich – bewusst oder unbewusst – von ihr ...  

Motivation ohne Incentives – geht das?

Die Motivation ihrer Mitarbeiter liegt vielen Unternehmern am Herzen. Die Frage lautet aber immer wieder: Wie motiviere ich meine ...  

Internet-Werberecht: Das sind die Fallen

Immer mehr Unternehmen nutzen das Internet, um für sich, ihre Produkte und Dienstleistungen zu werben, oder um online Waren zu ...  

Ein schmaler Grat

Stadtlohn - Sie tun es alle, egal, ob Chef oder Angestellter, ob Handwerker oder Bürohengst, ob Millionär oder Ein-Euro-Jobber. Sie ...  

Zwischen den Stühlen

Sie sollen ihren „Laden“ im Griff haben, das Beste aus ihren Mitarbeitern herausholen und somit maßgeblich zum Erfolg des Unternehmens ...  

Bilanzieren Sie Ihre Kreativität

Die kontinuierliche Verbesserung der unternehmerischen Strukturen, der eigenen Produkte und Dienstleistungen ist für den Erhalt der ...  

Existenzgründung will auch steuerlich gut durchdacht sein

Das Interesse am Thema „Existenzgründung“ ist nach wie vor groß, gute Ideen sind vorhanden. Dass der Weg in die Unternehmerschaft aber ...  

Generationenwechsel aus Nachfolgersicht

Die Sicherung der Unternehmensnachfolge gehört zu den wichtigsten unternehmerischen Herausforderungen. Über die Kernaussagen einer ...  

Verlustausgleich: zwischen Freud und Leid

Ein Unternehmer zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er Initiative ergreift und das Risiko seiner Tätigkeit trägt. Doch wer viel ...  

Vorsicht, Insolvenzfalle

Geht ein Unternehmen in die Insolvenz, erhalten immer häufiger auch Werkunternehmer, die mit dem insolventen Auftraggeber ...  

Tipps für den „Steuerdschungel“

Das deutsche Steuerrecht ändert sich rasant. Aufgrund der zahlreichen Klageverfahren bei Finanzgerichten oder beim Bundesfinanzhof ...  

Chancen in den Niederlanden erkennen und nutzen

Für deutsche Unternehmen gibt es eine Vielzahl guter Gründe, auf dem niederländischen Nachbarmarkt grenzüberschreitend tätig zu werden. ...  

Chaos auf dem Bau: Das muss der Handwerker beachten

Ein Hauptproblem am Bau ist der immer bestehende Zeitdruck. Viel zu häufig versprechen der Architekt oder das Bauplanungsbüro dem ...  

Iveo ist Ausbildungsbetrieb

Raesfeld – Stellvertretend für alle erstmals ausbildenden Unternehmen im Kreis Borken hat die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen gestern (14. August) das Ingenieur- und Planungsbüro Iveo aus Raesfeld öffentlich als Ausbildungsbetrieb anerkannt.

Bei der Übergabe der Urkunde (von links) Hans-Bernd Felken, Günter Büning, Egbert Weber, Lukas Grewing und Daniel Watermeyer.
Foto: IHK Nord Westfalen

Das Ingenieurbüro, dessen Schwerpunkt im Objektbau und der energieeffizienten Gebäudeplanung liegt, wird die nächsten drei Jahre Lukas Grewing zum Technischen Systemplaner in der Fachrichtung Versorgungs- und Ausrüstungstechnik ausbilden.

Egbert Weber, IHK-Vizepräsident und Vorsitzender im IHK-Regionalausschuss für den Kreis Borken, beglückwünschte das Unternehmen zu seiner Entscheidung: „Qualifizierten Nachwuchs und Fachkräfte sichert sich ein Unternehmen nur durch die Ausbildung junger Menschen“. Das gelte besonders jetzt, da der demografische Wandel immer spürbarer werde, „weil immer mehr Menschen aus dem Berufsleben ausscheiden, aber immer weniger junge Menschen aus den Schulen nachkommen.“

Bis 2020 sinken die Schulabgängerzahlen im Regierungsbezirk Münster laut IHK voraussichtlich um circa 18 Prozent von 31.000 (2012) auf rund 25.300. Besonders betroffen ist nach den Prognosen auch der Kreis Borken. 2020 werden danach nur noch rund 3.700 Jugendliche die Schulen verlassen. Das ist ein Minus von mehr als 22 Prozent im Vergleich zu diesem Jahr, in dem noch fast 4.800 junge Leute auf den Ausbildungs- und Studienmarkt gekommen sind. „Dass 2020 rund 1.000 junge Menschen weniger von der Schule abgehen werden, ist eine Entwicklung, die man ernst nehmen muss“, so der Vorsitzende des Regionalausschusses.

Er bezeichnete die Ausbildung junger Menschen als „eine echte Investition in die Zukunft eines Unternehmens“. Die Schaffung einer Ausbildungsstelle sei daher „eine kluge und vorausschauende Entscheidung“, betonte er bei der Überreichung der Urkunde in Raesfeld. Mit Blick auf die abnehmenden Schulabgängerzahlen empfiehlt der IHK-Mann allen Betrieben, bestehende Ausbildungsplätze zu erhalten und wenn möglich zusätzliche Lehrstellen zu schaffen.

Die Konkurrenz und die Werbung um Auszubildende habe längst begonnen, stellte Weber fest. Nach dem doppelten Abiturjahrgang 2013 werden die Schwierigkeiten bei der Suche nach passenden Nachwuchskräften spürbar größer werden. Die Wirtschaft des Kreises aber brauche gut ausgebildeten Nachwuchs und gute Fachkräfte, um sich weiterzuentwickeln. Zurückhaltung bei der Ausbildung sei daher der falsche Weg. Weber hofft, dass die Entscheidung von Iveo viele Nachahmer findet: „Ausbildung ist im ureigensten Interesse eines jeden Unternehmens, das gute Fachkräfte für die Zukunft braucht.“

Das bekräftigte auch Iveo-Geschäftsführer Ulrich Röckinghausen. „Wir haben uns entschieden auszubilden, weil wir auch künftig gute Mitarbeiter brauchen. Und die fallen nicht einfach vom Himmel.“ Er freue sich auf die Herausforderung, Fachkräfte im eigenen Haus aufzubauen und sie ins Team hineinwachsen zu sehen.

Mittwoch, 15. August 2012
Drucken Versenden Permalink Merken