Wed Feb 20 10:37:15 CET 2019

Merkliste

Lesenswert
Hygiene oberstes Gebot

Egal, ob es die Schweinegrippe ist oder Influenza. Zum Winter ist die Gesundheit der Mitarbeiter eines Unternehmens ein besonders hohes ...  

Genehmigungsverfahren: zu kompliziert und langwierig?

Wer schon einmal einen Genehmigungs- oder Änderungsantrag für eine Anlage gestellt hat, die unter das Bundesimmissionsschutzgesetz ...  

Schutz vor SPAM: Das ist wichtig

SPAM - sie sind nervig und zumeist unerwünscht, sie behindern die Alltagsarbeit in den Unternehmen. Im Jahr können die Spammer damit ...  

Wenn Arbeit krank macht

Im Arbeitsalltag fallen sie zunächst fast nie negativ auf. Im Gegenteil: Sie wirken engagiert, motiviert und auch die eine oder andere ...  

Verjährungsfalle Gewährleistungsbürgschaft

Eigentlich sollte die Gewährleistungsbürgschaft eine sichere Angelegenheit sein. Nach Ansicht von Rechtsanwalt Otto Lieber von der ...  

Zeigen, was man hat – aber wie?

Jeder kennt sie. Kaum einer will sie. Aber viele brauchen sie, denn wirklich alle lassen sich – bewusst oder unbewusst – von ihr ...  

Motivation ohne Incentives – geht das?

Die Motivation ihrer Mitarbeiter liegt vielen Unternehmern am Herzen. Die Frage lautet aber immer wieder: Wie motiviere ich meine ...  

Internet-Werberecht: Das sind die Fallen

Immer mehr Unternehmen nutzen das Internet, um für sich, ihre Produkte und Dienstleistungen zu werben, oder um online Waren zu ...  

Ein schmaler Grat

Stadtlohn - Sie tun es alle, egal, ob Chef oder Angestellter, ob Handwerker oder Bürohengst, ob Millionär oder Ein-Euro-Jobber. Sie ...  

Zwischen den Stühlen

Sie sollen ihren „Laden“ im Griff haben, das Beste aus ihren Mitarbeitern herausholen und somit maßgeblich zum Erfolg des Unternehmens ...  

Bilanzieren Sie Ihre Kreativität

Die kontinuierliche Verbesserung der unternehmerischen Strukturen, der eigenen Produkte und Dienstleistungen ist für den Erhalt der ...  

Existenzgründung will auch steuerlich gut durchdacht sein

Das Interesse am Thema „Existenzgründung“ ist nach wie vor groß, gute Ideen sind vorhanden. Dass der Weg in die Unternehmerschaft aber ...  

Generationenwechsel aus Nachfolgersicht

Die Sicherung der Unternehmensnachfolge gehört zu den wichtigsten unternehmerischen Herausforderungen. Über die Kernaussagen einer ...  

Verlustausgleich: zwischen Freud und Leid

Ein Unternehmer zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er Initiative ergreift und das Risiko seiner Tätigkeit trägt. Doch wer viel ...  

Vorsicht, Insolvenzfalle

Geht ein Unternehmen in die Insolvenz, erhalten immer häufiger auch Werkunternehmer, die mit dem insolventen Auftraggeber ...  

Tipps für den „Steuerdschungel“

Das deutsche Steuerrecht ändert sich rasant. Aufgrund der zahlreichen Klageverfahren bei Finanzgerichten oder beim Bundesfinanzhof ...  

Chancen in den Niederlanden erkennen und nutzen

Für deutsche Unternehmen gibt es eine Vielzahl guter Gründe, auf dem niederländischen Nachbarmarkt grenzüberschreitend tätig zu werden. ...  

Chaos auf dem Bau: Das muss der Handwerker beachten

Ein Hauptproblem am Bau ist der immer bestehende Zeitdruck. Viel zu häufig versprechen der Architekt oder das Bauplanungsbüro dem ...  

Solidarität nur unter Auflagen

Velen – „Politiker sind in aller Regel nicht von Umfrageergebnissen getrieben.“ Davon zeigte sich Richard Hilmer, Geschäftsführer des Wahl- und Trendforschungsinstituts Infratest dimap am Dienstag (3. Juli) in Velen überzeugt. Im Rahmen der diesjährigen Vertreterversammlung der VR-Bank Westmünsterland auf Gut Ross gab Hilmer Einblicke in seine Arbeit und er verriet, wie die Deutschen zurzeit zu Europa stehen.

Auf der Vertreterversammlung (von links): Dr. Wolfgang Baecker (VR-Bank), Richard Hilmer (Infratest dimap), Georg Kremerskothen (VR-Bank) und Berthold te Vrügt (VR-Bank).
Foto: Terhörst

„Eine unserer wichtigsten Aufgaben ist es, den Politikern zu zeigen, wie die Bürger in der Zeit zwischen den Wahltagen über maßgebliche Themen denken“, umschrieb der Demoskop seine Aufgabe. Die Kritik, dass Unternehmen wie Infratest dimap mit ihren Umfragen ihrerseits die Politik beeinflussen, wollte er nicht stehen lassen: „Die meisten Politiker folgen zumindest im Blick auf die zentralen politischen Fragen einem klaren Kompass. Durch Umfragen lassen sie sich davon nicht abbringen“, argumentierte Hilmer.

Klar wurde im Rahmen der Vertreterversammlung, dass die Eurokrise und die Frage nach einem noch stärkeren Europa die Forscher von Infratest dimap genauso umtreibt, wie die Verantwortlichen bei der VR-Bank. „Wir brauchen einen von den nationalen Parlamenten positiv begleiteten Weg zur wirtschaftlichen und politischen Integration“, forderte der Vorstandsvorsitzende der VR-Bank, Dr. Wolfgang Baecker, vor den fast 300 Vertretern der über 45.000 Mitglieder der VR-Bank Westmünsterland.

Eine Sichtweise, die laut Hilmer das Gros der Deutschen teilt. Die seien nämlich durchaus für ein „Mehr“ an Europa zu haben, allerdings: „Bedingungslose Solidarität, ohne Auflagen für die Krisenstaaten, wollen die Deutschen nicht. Da sind sie durchaus auf der Linie der Kanzlerin“, so Hilmer.

„Klare Spielregeln müssen für Verlässlichkeit sorgen“, machte auch Baecker deutlich. Dass Strukturreformen Zeit benötigten, liege zwar auf der Hand. „Aber die Menschen müssen auf deren Umsetzung vertrauen können“, so der Vorstandsvorsitzende weiter. Generell stellte er fest, dass die europäische Staatsschuldenkrise bei den Mitgliedern der Bank zu einer starken Verunsicherung führe. Aus seiner Sicht des ist es daher unerlässlich, dass die Staatsfinanzen in allen Euro-Staaten wieder in Ordnung gebracht werden.

Die Diskussion um eine europäische Einlagensicherung verfolgen die Verantwortlichen bei der VR-Bank indes mit einigem Argwohn. Wer eine grenzüberschreitende Einlagensicherung fordere, rede einer Vermischung großer und kleiner, voller und leerer Töpfe das Wort. Das genossenschaftliche Sicherungssystem dürfe nicht „als Melkkuh“ zur Finanzierung südeuropäischer Banken dienen. „Wer das Geld der genossenschaftlichen Sicherungseinrichtung anderen Banken in Europa zugänglich macht, enteignet die Volksbanken und ihre Mitglieder“, so Baecker.

Donnerstag, 5. Juli 2012
Drucken Versenden Permalink Merken