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Großer Preis des Mittelstandes: WFG holt Sonderpreis in den Kreis Borken

Berlin - Allen Grund zu Feiern hatte das Team der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken (WFG) gestern Abend (20. Oktober) in Berlin: Im Rahmen einer Gala hat die Oskar-Patzelt Stiftung die WFG mit dem Großen Preis des Mittelstandes in der Sonderkategorie „Premier-Kommune“ des Jahres ausgezeichnet. Damit ist die WFG in der 18-jährigen Geschichte des Preises die erste Wirtschaftsförderungsgesellschaft überhaupt, die die Auszeichnung als „Premier“ erhalten hat.

Dr. Helfried Schmidt (links) überreichte den Preis an Dr. Heiner Kleinschneider.
Foto: Boris Löffert

„Wir können es immer noch nicht fassen. Der Große Preis des Mittelstandes gilt als Deutschlands bedeutendster Wirtschaftspreis. Dass wir nun tatsächlich als Preisträger in den Kreis Borken zurückkehren, ist einfach eine tolle Bestätigung für das ganze Team und macht uns alle sehr stolz“, freute sich WFG-Geschäftsführer Dr. Heiner Kleinschneider nach der Preisverleihung.

Gut 50 Wirtschaftsförderungen waren für den Preis nominiert. Den Ausschlag für die WFG haben letztlich mehrere Faktoren gegeben: Großen Eindruck habe auf die Jury zum Beispiel die außerordentliche regionale Akzeptanz der WFG gemacht, betonte Dr. Helfried Schmidt, Vorstand der Oskar-Patzelt Stiftung, in seiner Laudatio. Immerhin hatten knapp 70 Unternehmen und Institutionen „ihre“ WFG für den Preis nominiert. Ein beeindruckendes Statement der regionalen Wirtschaft, die ganz offenkundig die Arbeit der WFG voll unterstütze.

Auch die überaus positive wirtschaftliche Entwicklung des Kreises Borken, der sich von einer Textilregion zu einer breit aufgestellten wirtschaftlichen Vorzeigeregion entwickelt habe, überzeugte die Juroren. Die WFG verstehe sich in diesem Kontext als zentrale Anlaufstelle zwischen Wirtschaft und Verwaltung wie rund 2.000 Firmenkontakte pro Jahr verdeutlichten. Sie berate und unterstütze Existenzgründer, stärke die wirtschaftliche Kraft der Städte und Gemeinden, sichere bestehende und schaffe neue Arbeitsplätze, unterstütze Ansiedlungen von Unternehmen, sichere den Gewerbebestand von 15.400 Unternehmen, entwickele ihn weiter, stärke die Innovationskraft und entwickele die wirtschaftsnahe Infrastruktur in einer zukunftsorientierten Mittelstandsregion, so die Jury.

„Für uns ist der Preis natürlich eine enorme Motivation, den erfolgreichen Weg weiterzugehen. Denn ausruhen wollen wir uns auf diesen Lorbeeren natürlich nicht“, betonte Kleinschneider, der die Gelegenheit nutzte, sich noch einmal ausdrücklich für die breite Unterstützung zu bedanken, die die WFG im Rahmen der Nominierung und in den Wochen vor der Preisverleihung erfahren habe. „Ohne den tollen Rückhalt aus der Wirtschaft, wäre das sicher nicht möglich gewesen. Vielen Dank!“

Ganz neu war die Berliner Gala-Luft für die WFG-Vertreter übrigens nicht: Bereits vor sechs Jahren stand WFG-Innovationsberater und Projektleiter Hermann-Josef Raatgering oben auf der Bühne, um einen Preis für seine besonderen Leistungen in Sachen Innovationsförderung und Technologietransfer entgegenzunehmen.

Info:
Welchen Stellenwert der „Große Preis des Mittelstands“ heute hat, belegt eine Studie der isw Gesellschaft für wissenschaftliche Beratung und Dienstleistung. Die Gesellschaft hatte alle 536 deutschen Wirtschaftswettbewerbe miteinander verglichen. Das Ergebnis: Der Große Preis des Mittelstandes ist Deutschlands wichtigster Wirtschaftspreis. Und auch die aktuellen Zahlen bestätigen das: 3.500 Nominierungen gab es allein in diesem Jahr.

Unmittelbar nach Abschluss des 18. Wettbewerbs beginnt am 1. November dieses Jahres der 19. bundesweite Wettbewerb um den Großen Preis des Mittelstandes 2013. Bis zum 31. Januar 2013 besteht dann die Chance, die Leistungen und das Engagement kleiner und mittelständischer Unternehmen mit einer Nominierung zu würdigen, für die es dann im Herbst nächsten Jahres heißen könnte: „Wir bitten nach vorn …“.

 

Von Michael Terhörst Sonntag, 21. Oktober 2012
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