August 18, 2019

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Bekenntnis zur dualen Berufsausbildung

Münster – Ein klares Bekenntnis zur dualen Berufsausbildung gaben jetzt die SPD-Landtagsabgeordneten aus dem Regierungsbezirk Münster bei einem Meinungsaustausch mit den Spitzen von Handwerkskammer Münster und Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen, bei der IHK in Münster ab.

Nahmen an dem Gespräch teil (vorn von links): Hans Rath, Annette Watermann-Krass, Heike Gebhardt, Cornelia Ruhkemper, Bernhard Daldrup, Dr. Benedikt Hüffer, (Zweite Reihe von links): Carsten Löcker, Thomas Marquardt, Hans-Peter Müller sowie (hinten, von links): Andreas Becker, Karl-Friedrich Schulte-Uebbing und Hermann Eiling.
Foto: IHK

Ungeachtet der großen Unterschiede auf dem Ausbildungsmarkt zwischen dem nördlichen Ruhrgebiet und dem Münsterland betonten beide Seiten die Rolle der Eltern bei der Berufswahl. Deshalb müssten auch sie dafür gewonnen werden, ihren Kindern die Chancen zu verdeutlichen, die mit einer betrieblichen Ausbildung verbunden seien. Intensiv diskutierten die Vertreter aus Wirtschaft und Politik über Abbrecherquoten, die Übernahme von Lehrlingen wie auch über die Beschäftigung von Migranten. Angesichts der demografischen Entwicklung sei die Wirtschaft, aus Sicht der Abgeordneten, aufgefordert, auch solchen Jugendlichen Chancen in der betrieblichen Lehre zu eröffnen, die nicht von Anfang an ihre Stärken in der Bewerbung zeigen könnten. Begleitende Hilfen in den Werkstätten der gewerblichen Wirtschaft oder in den Berufsschulen seien seitens des Landes denkbar, um einen vernünftigen Start ins Leben zu ermöglichen.

Weiteres Gesprächsthema war der Flächenbedarf der Wirtschaft. Hier äußerten die SPD-Landtagsabgeordneten durchaus Verständnis für Erweiterungsabsichten von Betrieben, die Platz benötigen. Sie machten aber auch auf ökologische Notwendigkeiten aufmerksam, die ein ausgewogenes Verhältnis zwischen gewerblicher und naturnaher Nutzung der Flächen erforderten. Wichtig sei, dass Arbeitsplätze in der Region entstehen und dafür auch in Einzelfällen Lösungen zu finden.

Hinsichtlich der Verkehrsinfrastruktur wurde deutlich, dass die Politik aufgrund der zur Verfügung stehenden Mittel dem Erhalt von Straßen eine klare Priorität gegenüber dem Neubau auch wichtiger Verkehrsachsen gibt. Hier machten die Kammervertreter allerdings deutlich, dass an ausgewählten Achsen auch neue Möglichkeiten der Finanzierung genutzt werden müssten, um eine Erreichbarkeit von Arbeitnehmern wie Kunden zu ermöglichen oder zu verbessern.

Schließlich ging es in dem Meinungsaustausch auch um das neue NRW-Klimaschutzgesetz, bei dem die Beiträge der Wirtschaft zur Energieeinsparung einerseits wie die Gefahr einer schleichenden Deindustrialisierung andererseits angesprochen wurden. Es sei zu befürchten, dass Investitionen zukünftig nicht in Nordrhein-Westfalen, sondern im benachbarten Ausland getätigt würden, um die Wettbewerbsfähigkeit nicht durch zu hohe Energiekosten zu belasten, kritisierten die Vertreter der regionalen Wirtschaft.

Donnerstag, 7. Februar 2013
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