October 1, 2020

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VR-Bank Westmünsterland: 48.000 Euro für Flutopfer

Coesfeld – „Nur weil eine Katastrophe aus den Schlagzeilen verschwunden ist, heißt es noch lange nicht, dass es keine Not mehr gibt.“ Das betonte jetzt Georg Kremerskothen, Vorstand der VR-Bank Westmünsterland, mit Blick auf das Hochwasser im Frühling dieses Jahres, das in Deutschland große Schäden und Milliardenkosten verursacht hat. Zum Wiederaufbau hatte die VR-Bank einen Spendenaufruf gestartet und nun die Gesamtsumme von 48.000 Euro an die „Aktion Deutschland Hilft“ übergeben.

Bei der Spendenübergabe (von links): Jürgen Hainke (Malteser Hilfsdienst), Dr. Gabrielle von Schierstaedt (Malteser Hilfsdienst), Ruprecht Polenz (Aktion Deutschland hilft), Dr. Wolfgang Baecker (Vorstandsvorsitzender VR-Bank Westmünsterland) und Georg Kremerskothen (Vorstand VR-Bank Westmünsterland)
Foto: Wittenberg
„14.000 Euro sind von unseren Mitgliedern und Kunden gespendet worden – diese große Bereitschaft zu helfen, hat uns überrascht und freut uns umso mehr“, erklärte Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfgang Baecker. Die VR-Bank hat die eingehenden Spenden auf 28.000 Euro verdoppelt. In Abstimmung mit der Personalabteilung und dem Betriebsrat verzichtet die Genossenschaftsbank in diesem Jahr zudem auf das Betriebsfest, sodass die dafür eingeplanten Kosten ebenfalls an die Flutopfer gehen. „So kamen schließlich 48.000 Euro zusammen“, fasste Baecker zusammen.

Nicht nur finanziell, auch mit „Manpower“ unterstützte die VR-Bank die Flutopfer: „Einige unserer Mitarbeiter engagieren sich beim Technischen Hilfswerk und haben vor Ort in den Katastrophengebieten geholfen. Wir haben sie für diese Zeit von der Arbeit freigestellt, da wir ein solches Engagement aus Solidarität selbstverständlich unterstützen“, betonte Baecker.

Zur offiziellen Spendenübergabe an das Aktionsbündnis „Deutschland hilft“ in der Hauptgeschäftsstelle der VR-Bank in Coesfeld begrüßten die beiden Bankvorstände Ruprecht Polenz, ehemaliger Bundestagsabgeordneter aus Münster und stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums von „Deutschland hilft“. Der Verein ist ein 2001 von zehn Hilfsorganisationen gegründetes Bündnis von 22 Mitgliedern, die im Falle großer Katastrophen ihre Kräfte bündeln, um schnelle Hilfe leisten zu können. Gemeinsam mit Dr. Gabrielle von Schierstaedt, stellvertretende Diözesanleiterin beim Malteser Hilfsdienst, und Jürgen Hainke, Auslandshilfebeauftragter im Bistum Münster vom Malteser Hilfsdienst, nahm Polenz den Spendencheck entgegen. „Wir freuen uns sehr über die Spende. Eine solche Summe bekommen wir nicht jeden Tag. Die Hochwasserschäden sind noch lange nicht beseitigt – bis die Infrastruktur wieder steht, wird es noch einige Zeit dauern“, betonte Polenz. Das Geld soll in verschiedene Projekte zum Wiederaufbau von zum Beispiel öffentlichen Einrichtungen wie Kindergärten oder Schulen verwendet werden.

Mit der Checkübergabe für die Hochwasseropfer ist die Spendenbereitschaft der VR-Bank aber noch nicht abgeschlossen: Aufgrund der jüngsten Ereignisse rund um den Taifun Haiyan auf den Philippinen hat die Genossenschaftsbank ein weiteres Konto eingerichtet. „Wir hoffen, in Kürze über eine ähnlich erfolgreiche Resonanz berichten zu können. Als Starthilfe haben wir 5.000 Euro auf das Konto eingezahlt“, so Vorstand Kremerskothen.

Von Anja Wittenberg Dienstag, 3. Dezember 2013
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