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B 64 n: Politik, Wirtschaft und Bürgerinitiativen fordern höchste Priorität

Münsterland/Warendorf – Mehr als ein Dutzend Unternehmer und Institutionen aus dem Münsterland und Ostwestfalen haben sich schriftlich an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt gewandt, um eine hochrangige Einstufung der B 64 n im neuen Bundesverkehrswegeplan (BVWP) zu erreichen.

„Jetzt, wo die Erarbeitung des neuen Bundesverkehrswegeplans in die entscheidende Phase geht, will die regionale Wirtschaft noch einmal ein unüberhörbares Signal für die Dringlichkeit einer leistungsfähigen überregionalen Straßenverbindung zwischen den benachbarten Großstädten Bielefeld und Münster geben“, erklärte Norbert Redemann, Sprecher der Unternehmerinitiative B 64 Plus gestern (25. Juni) in Warendorf.

Nicht nur in der regionalen Wirtschaft, sondern auch in den lokalen-regionalen Parlamenten und in der Bevölkerung in allen betroffenen Städten und Gemeinden gebe es eine breite Zustimmung für das Projekt. „Diese Region will die B 64 n als leistungsfähige, kreuzungsfreie Kraftfahrstraße – und sie will sie so schnell wie möglich“, fasste Redemann die Botschaft an den Bundes-, aber auch den Landesverkehrsminister, zusammen. In mehreren Briefen an Bundesverkehrsminister Dobrindt haben Unternehmer aus der Region aufgezeigt, wie stark die Logistik unter der schlechten Verkehrsanbindung leidet.

„Es besteht dringender Handlungsbedarf, nicht nur für irgendeine Lösung, sondern für eine leistungsfähige Lösung, mit der es gelingt, diesen fast schon ewigen Standortnachteil endlich zu beseitigen“, mahnte der Präsident der IHK Nord Westfalen, Dr. Benedikt Hüffer. Die Zielsetzung des neuen BVWP 2015 sehe vor, zukünftig vor allem Verkehrsknotenpunkte und überregionale Verbindungsachsen zu stärken, so Hüffer. „Der Neu- und Ausbau der B 64 n zur Schaffung einer großräumig bedeutsamen Kraftfahrstraße entspricht in vollem Umfang dieser Zielsetzung, sodass eine Einordnung des Gesamtprojektes wie der drei Ortsumgehungen in die Kategorie „Vordringlicher Bedarf Plus“, zumindest aber in die Kategorie „Vordringlicher Bedarf“ im Zuge des BVWP 2015 erforderlich und auch gerechtfertigt ist“, erklärte Hüffer.

Der Präsident der IHK Ostwestfalen, Wolf D. Meier-Scheuven, stimmte seinem Münsteraner Unternehmer-Kollegen zu und ergänzte: „Weltbekannte Unternehmen und zahlreiche Hidden Champions sind in unserer Region ansässig. Sie stellen sich modern auf und entwickeln Produkte für morgen. Und die B 64 hat einen Ausbauzustand von gestern, wenn nicht von vorgestern. Das passt nicht zusammen“. Auch wenn die Wirtschaftsverflechtungen immer internationaler werden, sei es paradox, dass mit dem Münsterland und Ostwestfalen gerade zwei benachbarte und besonders dynamische Wirtschaftsregionen verkehrlich so schlecht miteinander verbunden sind. „Eine leistungsfähige Lösung, die dem bestehenden und prognostizierten Verkehrsaufkommen gerecht wird, ist deshalb unumgänglich“, so Meier-Scheuven.

Neben den Präsidenten der Industrie- und Handelskammern Nord Westfalen und Ostwestfalen, unterstützten auch der Bundestagsabgeordnete Reinhold Sendker, die Landräte Dr. Olaf Gericke (Warendorf) und Sven Adenauer (Gütersloh) sowie verschiedene Bürgerinitiativen, die Kreishandwerkerschaft und die Westfalen-Initiative die Forderungen der Unternehmen.

Freitag, 26. Juni 2015
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