August 24, 2019

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d.velop: Besuch aus dem NRW-Ministerium

Gescher – Besuch aus dem NRW-Landesministerium bekam jetzt das IT-Unternehmen d.velop aus Gescher: NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze informierte sich bei einem Rundgang über die Entwicklung des Unternehmens und seinen Ideen für die eigene Fachkräftesicherung.

Zu Besuch bei d.velop (von links): Christoph Pliete (Vorstandsvorsitzender der d.velop AG), Ansgar Heming (SPD-Bürgermeisterkandidat), NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und Christian Völkel (Rechtsanwalt, Head of legal bei d.velop).
Foto: Wittenberg

Im Gespräch informierte sich die Ministerin auch über die Baufortschritte des IT-Campus auf dem Gelände von d.velop. Auf der 32.000 Quadratmeter großen Fläche sollen sich mehrere Firmen ansiedeln, die im IT-Bereich tätig sind. „Wir verfolgen dabei ein Sharing-Modell: Derzeit entsteht ein Zentrum, in dem Besprechungs- und Schulungsräume eingerichtet werden. Unternehmen, die sich auf dem Campus ansiedeln, können diese Räume nutzen, sodass sie letztendlich in ihrem eigenen Gebäude Platz einsparen können“, erläuterte Christoph Pliete, Vorstandsvorsitzender der d.velop AG. Die ersten Firmen haben sich auf dem Campus bereits angesiedelt.

Darüber hinaus will d.velop im nächsten Bauabschnitt Räume mit entsprechender Infrastruktur für Start-up-Unternehmer einrichten. Ministerin Schulze lobte die Idee: „Oftmals fehlen für Existenzgründer die passenden Strukturen. Mit Ihrem Konzept treffen Sie genau in diese Lücke.“

Auf dem Campus soll zudem ein Fitnessstudio entstehen. „Damit wollen wir uns für unsere Mitarbeiter und für potenzielle neue Fachkräfte noch attraktiver aufstellen. Schließlich geht es darum, in einem hart umkämpften Wettbewerb die besten Köpfe nach Gescher zu holen“, betonte Pliete. Eine entscheidende Rolle spiele dabei auch die Infrastruktur vor Ort. „In einer ländlichen Region wie Gescher ist der Öffentliche Personennahverkehr nicht so weit entwickelt wie in größeren Städten. Für Fachkräfte, die beispielsweise aus Münster nach Gescher pendeln, ist das ein großer Nachteil. Dabei sind gerade Hochschulstandorte wie Münster für uns eine gute Fachkräftequelle“, verdeutlicht der Vorstandsvorsitzende. Daher tüftelt d.velop aktuell an einem eigenen Officebus: Ziel ist es, eine eigene Buslinie zwischen Münster und Gescher einzurichten. „Für unsere Mitarbeiter, die den Bus benutzen, beginnt quasi mit dem Einsteigen schon die Arbeitszeit, da sie im Bus mobil arbeiten können. Sie sparen somit wertvolle Zeit ein, die sie allein durch die reine Fahrzeit verlieren würden. Gleichzeitig würde sich die Kernarbeitszeit im Büro reduzieren“, erklärt Pliete, der sich eine zweite Buslinie nach demselben Konzept für eine Strecke ins Ruhrgebiet vorstellen könnte. „Das ist ein interessantes Modell – Ihre Ideen sind allesamt beispielhaft für einen guten Arbeitgeber, der sich mit pfiffigen Konzepten auf dem Fachkräftemarkt positioniert“, lobte Ministerin Schulze bei Ihrem Rundgang.

Von Anja Wittenberg Mittwoch, 26. August 2015
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