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Münsterland: „Comeback der Industrie“

Münsterland – Das Münsterland entwickelt sich zu einer landesweit führenden Industrieregion. Seit 2005 legte die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten im produzierenden Gewerbe in der Region um 6,5 Prozent zu. Das vermeldete jetzt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen, die von einem bemerkenswerten „Comeback der Industrie“ spricht. Vor allem im Westmünsterland boomt die Branche.

„Auf Drehbänke setzen und nicht nur auf Schreibtische“: Gustav Deiters, Unternehmer aus Ibbenbüren, IHK-Vizpräsident und Sprecher der nord-westfälischen Industrie-Initiative.
Foto (Quelle): IHK

Im Kreis Borken stieg die Zahl der Beschäftigten in Industrie und Bauwirtschaft in den vergangenen acht Jahren um 13,8 Prozent, im Kreis Coesfeld sogar um 14,6 Prozent. „Das ist fast schon ein kleines Jobwunder, zumal die Zahl im nordrhein-westfälischen Landesdurchschnitt im gleichen Zeitraum um zwei Prozent gesunken ist“, betont IHK-Vizepräsident Gustav Deiters, der auch Sprecher der nord-westfälischen Industrie-Initiative ist. „Auf Drehbänke zu setzen und nicht nur auf Schreibtische, bringt konjunkturelle Stabilität in unsere Region“, lautet seine Schlussfolgerung.

Der Kreis Steinfurt verzeichnete bei den Beschäftigten im produzierenden Gewerbe ein Plus von 5,1 Prozent, der Kreis Warendorf immerhin noch einen Zuwachs von 2,3 Prozent. Nur Münster weist einen Verlust von 5,9 Prozent aus. „Vor allem aber wohl, weil das starke Verlags- und Druckgewerbe dort in der Statistik nicht mehr der Industrie, sondern dem Dienstleistungssektor zugerechnet wird“, erläutert Deiters.

Insgesamt arbeiteten im vergangenen Jahr über 177.000 Menschen in den Industriebetrieben des Münsterlandes. „Entgegen dem allgemeinen Strukturwandel zugunsten der Dienstleistungen hat sich der Anteil der Industrie an der Gesamtbeschäftigung bei knapp einem Drittel stabilisiert“, unterstreicht Deiters und ergänzt: „Die Zeit, in der ein möglichst hoher Dienstleistungsanteil als Ausweis wirtschaftlichen Fortschritts und Vorsprung im Strukturwandel galt, ist spätestens seit der Finanzkrise von 2009 vorbei“. Schließlich sei Deutschland vor allem dank seiner international wettbewerbsfähigen Industrie schnell aus der Krise gekommen, so der Unternehmer aus Ibbenbüren. „Vor allem die erfolgreiche Internationalisierung der Industrie hat für einen starken Schub bei der Beschäftigung im Münsterland gesorgt“, verdeutlicht er mit Blick auf eine entsprechende Studie von Professor. Dr. Thomas Siebe, der diesen Zusammenhang im Auftrag der IHK untersucht hat. Danach entsteht mit jedem neuen Industrie-Job ein weiterer in Dienstleistungsunternehmen oder im Handel.

Besonders in den Westmünsterlandkreisen hat sich die Stärkung der industriellen Basis nachhaltig auf die Entwicklung der Gesamtbeschäftigung ausgewirkt. Im Kreis Coesfeld hat sie von 2005 bis 2013 um fast 18 Prozent, im Kreis Borken um fast 17 Prozent zugelegt. Aus Sicht der IHK Nord Westfalen sei das auch ein Ergebnis ihres Engagements für eine stärkere Akzeptanz der Industrie vor Ort: Insgesamt rund 350 Unternehmen werben seit einiger Zeit unter dem Dach der Initiative „In|du|strie“ für ein größeres Verständnis.


Industriebeschäftigte in absoluten Zahlen
Im Kreis Borken waren 2013 gut 54.000 Menschen im produzierenden Gewerbe beschäftigt, im Kreis Steinfurt 47.400, im Kreis Warendorf 36.000, in der Stadt Münster 20.600 und im Kreis Coesfeld 19.000. Insgesamt waren es im Münsterland 177.000.

Donnerstag, 16. Januar 2014
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