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Handwerk sucht Azubis und Chefs

Rheine - Nachwuchsmangel und fehlende Betriebsnachfolger – diese beiden Seiten derselben Medaille skizzierten die Vertreter der Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf (KH) bei ihrer Jahrespressekonferenz in Rheine.

Präsentierten die Zahlen für das Handwerk in den Kreisen Steinfurt und Warendorf (von links): Walter Liebegut (Geschäftsführer der KH), Frank Tischner (Hauptgeschäftsführer KH) und Günter Schrade (Geschäftsführer KH)
Foto: Konermann

„Die Situation ist für das heimische Handwerk sicherlich noch nicht so prägnant wie in anderen Teilen der Republik“, erklärte Hauptgeschäftsführer Frank Tischner mit Blick auf die offizielle Statistik. Demnach beschäftigen die rund 8.200 Handwerksunternehmen im Bezirk der Kreishandwerkerschaft mehr als 56.000 Menschen und sie bilden 4.500 Jugendliche aus.

Gleichwohl sieht Tischner auch in den Kreisen Steinfurt und Warendorf deutliche Anzeichen für einen grundlegenden Wandel in der Altersstruktur des Handwerks. „Im Bereich der uns angeschlossenen Innungen im Kreis Steinfurt wurden mit Stichtag 31.12.2014 5,5 Prozent weniger Ausbildungsverträge abgeschlossen. Dies ist noch nicht dramatisch, es kann aber auch nicht mehr unter dem Aspekt jährlicher Schwankungen fallen“, betonte Tischner. Bei der Bewältigung dieser Herausforderung sieht er Hauptgeschäftsführer nicht zuletzt die Unternehmen selbst in der Pflicht: Die Entscheidung für einen Beruf hänge nicht nur von der Bezahlung ab, so der Hauptgeschäftsführer. „Vielmehr sind es die langfristigen Perspektiven wie auch die persönliche Wertschätzung, die die Wahl beeinflussen“, machte er deutlich.

Sorge bereitet ihm vor diesem Hintergrund auch das Ergebnis einer Schnellumfrage, aus dem vergangenen Dezember. Demnach konnten allein die Betriebe im Kreis Steinfurt für das kommende Ausbildungsjahr 152 Lehrstellen nicht besetzen. „Da sich längst nicht alle Betriebe gemeldet haben, ist der Bedarf wahrscheinlich noch größer“, vermutet der KH-Hauptgeschäftsführer.

Die Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf hat das Ergebnis ihrer Umfrage auch den allgemeinbildenden Schulen im Kreis zur Verfügung gestellt. Schulleitungen sowie Klassen- und Fachlehrer wurden gebeten, ihre Schüler auf die Ausbildungsmöglichkeiten im Handwerk hinzuweisen. Ziel müsse es sein, zu vermitteln, dass das Handwerk jungen Menschen viele Möglichkeiten bietet. Die Frage „Lehre oder Studium“ sei im Handwerk keine Entweder-Oder-Entscheidung, wie Tischner verdeutlichte, sondern eine Sowohl-Als auch-Option. Wobei „statt einem Studium auch eben der Meisterbrief im Handwerk für alle, die beruflich und karrieremäßig weiterkommen möchten, eine hervorragende Alternative ist“, stellte der Hauptgeschäftsführer klar. Ob als selbständiger Unternehmer im Handwerk oder als Führungskraft in einem Handwerksunternehmen: Mit dem Meisterbrief, einem dualen Studium oder einem der vielen anderen Qualifikationswege stünden den jungen Leuten viele Wege offen.

Dass der Nachwuchs dabei nicht unbedingt selbst einen neuen Betrieb gründen muss, wurde ebenfalls deutlich: Immerhin sind laut KH heute im Kreis Steinfurt rund ein Fünftel der Inhaber von Handwerksbetrieben 60 Jahre und älter. Die Regelung einer Betriebsnachfolge steht in vielen Unternehmen unmittelbar bevor. Für junge Leistungsträger böten sich also durchaus attraktive Alternativen zur akademischen Laufbahn, wie Tischner betonte.

Mittwoch, 25. Februar 2015
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