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Vom Handwerk zum heiligen Benedikt

Ostbevern - Was das Handwerk mit den Regeln des heiligen Benedikt zu tun hat und was das wiederum für die Unternehmensführung bedeutet – das erfuhren jetzt Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung beim Jahresempfang der Kreishandwerkerschaft (KH) Steinfurt-Warendorf im Landhotel Beverland in Ostbevern.

Beim Jahresempfang (von links): KH-Hauptgeschäftsführer Frank Tischner, Kreishandwerksmeisterin Erika Wahlbrink, Franz-Josef Buschkamp (stellvertretender Landrat des Kreises Warendorf), Kreisdirektor Dr. Martin Sommer (Kreis Steinfurt), Altabt Stephan Schröer und Regierungspräsident Professor Dr. Reinhard Klenke.
Foto: Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf
Der emeritierte Abt Stephan Schröer von der Abtei Königsmünster in Meschede machte deutlich, was Benediktinermönche und Handwerker gleichermaßen befolgen sollten, um wirtschaftlich erfolgreich und effizient tätig zu sein. „Weise Mäßigung – das ist ein ganz zentrales Thema beim heiligen Benedikt. Maßlosigkeit bei der Arbeit, beim Geldverdienen, bei den eigenen Ansprüchen – das führt zum Ausbrennen“, machte der Mönch klar. Schröer plädierte für Führungsgrundsätze in Unternehmen, „wenn sie denn gelebt werden.“ Er rief zum umsichtigen Umgang mit Mitarbeitern auf, zum Mut, Entscheidungen zu treffen, und zur Bereitschaft, sich auch als Führungskraft die nötige Muße im Leben zu gönnen. „Nehmen Sie sich Zeit für Hobbys, machen Sie etwas, das nichts mit Ihrer Arbeit zu tun hat“, appellierte er an die Gäste. Denn nur, wer das Leben kenne, könne im Unternehmen gut führen. Genau das sei auch Tenor der benediktinischen Regel „ora et labora“, also bete und arbeite: „Das Beten ist alles, was mit Motivation zu tun hat, labora alles, was den Alltag betrifft. Ganz wichtig aber ist das Wörtchen ‚und’ – beides ist nötig“, betonte der Benediktinermönch.

Die Bedeutung von solchen Leitbildern in Unternehmen einerseits und die institutionenübergreifende Zusammenarbeit untereinander andererseits unterstrich auch KH-Hauptgeschäftsführer Frank Tischner. Er fasste zusammen: „Unterm Strich spielen wir alle in einem Sinfonie-Orchester: nicht für uns, sondern für die Menschen in unserer Region.“

Das bestätigte auch Regierungspräsident Professor Dr. Reinhard Klenke. „Vom Handwerk geht eine große Faszination aus. Eigenschaften wie Überschaubarkeit, Nähe zu Mitarbeitern und Kunden, Qualitätsbewusstsein, eine hohe Fachkompetenz der Führungskräfte sowie Bodenständigkeit bei gleichzeitiger Innovationsfähigkeit sind die Zutaten zum Erfolgsrezept des Handwerks“, betonte er.

Dass eine gesunde Portion Charakterstärke und Selbstbewusstsein helfen können, um künftige Herausforderungen anzunehmen, bescheinigte Kreishandwerksmeisterin Erika Wahlbrink: „Wir brauchen für unsere Unternehmen eine starke, beharrliche und selbstbewusste Region mit deren Vertretern und Institutionen.“ Aktuelle Beispiele einer Zusammenarbeit der Akteure auf regionaler Ebene seien die Anstrengungen zur Verbesserung der Energieeffizienz. Dabei gehe es nicht nur um Wirtschaftlichkeit und die Generierung von Unternehmensgewinnen. „Es geht um die Haltung des Handwerks als Wirtschaftsbereich bei der Zukunftsgestaltung und -sicherung der Menschen in dieser Region“, so die Kreishandwerksmeisterin.

Mittwoch, 15. Oktober 2014
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