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Krone: Umsatzplus von neun Prozent

Spelle – Die Krone Gruppe mit Hauptsitz in Spelle hat für das vergangene Jahr ein Umsatzplus von neun Prozent verzeichnet. Im abgelaufenen Geschäftsjahr belief sich der Umsatz auf mehr als 1,6 Milliarden Euro.

Gut zu tun hatten die Krone-Standorte, wie hier die Krone-Nutzfahrzeugfertigung in Werlte, im vergangenen Geschäftsjahr.
Foto: Krone
„Das abgelaufene Geschäftsjahr war für uns ein anstrengendes aber auch erfolgreiches Jahr“, betont Geschäftsführer Bernard Krone. „Wir haben uns unserer Verantwortung gestellt und alle Hausaufgaben gründlich erledigt. Auf diesem soliden Fundament können wir in den nächsten Jahren aufbauen und in alten und neuen Märkten weiter wachsen.“

Die Inlandsumsätze der Krone Gruppe stiegen gegenüber dem Vorjahr um fünf Prozent auf 459 Millionen Euro. Gleichzeitig sind die Exportumsätze um elf Prozent auf 1,17 Milliarden Euro gewachsen. Damit erzielte die Krone Gruppe 28 Prozent (Vorjahr 29 Prozent) ihres Umsatzes in Deutschland und 72 Prozent (Vorjahr 71 Prozent) im Export.

Im Nutzfahrzeugbereich konnte Krone den Umsatz um knapp 17 Prozent auf rund 1,08 Milliarden Euro (Vorjahr 925 Millionen Euro) steigern. Unverändert ist Deutschland der wichtigste Absatzmarkt für Krone. Dort wurden rund 28 Prozent des Umsatzes generiert. Auf den ausländischen Märkten hat sich der Umsatz um 20 Prozent von 647 Millionen Euro auf 776 Millionen Euro erhöht. Zu den wichtigsten Absatzmärkten gehören Skandinavien, das Baltikum und Osteuropa.

Im Landtechnikbereich registrierte Krone nach vier sehr umsatzstarken Jahren, in denen der Krone Maschinen- und Ersatzteilumsatz jeweils überproportional anstieg, im Geschäftsjahr 2013/2014 nach eignen Angaben einen leicht rückläufigen Markt. So belief sich der Umsatz im Landtechnikbereich auf 548 Millionen Euro (Vorjahr 564 Millionen Euro). Zu diesem Umsatz trugen der deutsche Markt mit 28 Prozent, die Zentral- und nordeuropäischen Markte mit insgesamt 33 Prozent, Osteuropa mit 14 Prozent und die überseeischen Länder mit 25 Prozent bei.

Das Eigenkapital erhöhte sich zum Bilanzstichtag von 316 Millionen Euro auf knapp 354 Millionen Euro. Die Eigenkapitalquote stieg damit von 43,9 Prozent auf nunmehr 46,4 Prozent.

Die durchschnittliche weltweite Mitarbeiterzahl des Krone-Konzerns stieg im Geschäftsjahr 2013/2014 auf 2.614 (Vorjahr 2.406) an. Davon sind 203 Auszubildende (Vorjahr 139). Zurückzuführen sei der Anstieg der Mitarbeiter unter anderem auf die Übernahme mehrerer Zeitarbeitnehmer in ein Arbeitsverhältnis in der Landtechnikproduktion am Standort Spelle.

Mittwoch, 7. Januar 2015
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