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Krone: Umsatz wächst auf 1,5 Milliarden Euro

Spelle – Die Krone-Gruppe mit Hauptsitz in Spelle hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von fast 1,5 Milliarden Euro erwirtschaftet. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Plus von rund sieben Prozent (Vorjahr: 1,39 Milliarden Euro Umsatz).

„Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten wir einmal mehr unseren Umsatz steigern“, freute sich der geschäftsführende Gesellschafter Bernard Krone. Hauptumsatzträger der Krone-Gruppe ist unverändert der Nutzfahrzeugbereich (Fahrzeugwerk Krone und Tochtergesellschaften) mit einem Umsatz von etwa 925 Millionen Euro, das im Vergleich zum Vorjahr einem Plus von fünf Prozent entspricht. Rund 35.000 Transporteinheiten hat Krone im abgelaufenen Geschäftsjahr gefertigt. Unverändert ist Deutschland der wichtigste Absatzmarkt für Krone. Dort werden 30 Prozent des Umsatzes generiert. Auf den ausländischen Märkten hat sich der Umsatz um 11 Prozent von 583 Millionen Euro auf 647 Millionen Euro erhöht. Zu den bedeutendsten Absatzmärkten gehören Skandinavien und Osteuropa.

Im Landtechnikbereich (Maschinenfabrik Krone und Tochtergesellschaften) hat Krone einmal mehr einen neuen Rekordumsatz von 564 Millionen Euro (Vorjahr 512 Millionen Euro) erwirtschaftet. Mehr als 25.000 Maschinen wurden am Standort Spelle produziert. Circa 29 Prozent des Landtechnikumsatzes entfiel auf den deutschen Markt, 21 Prozent auf Zentraleuropa, drei Prozent auf Skandinavien, 17 Prozent auf Osteuropa und rund 30 Prozent auf die Übersee-Märkte wie USA, Japan, Australien, Neuseeland und China.

Ein Wachstum verzeichnete Krone auch im Finanzsegment: Das Eigenkapital erhöhte sich zum Bilanzstichtag von 284,3 Millionen Euro auf 316,2 Millionen Euro. Damit stieg die Eigenkapitalquote auf nunmehr 43,9 Prozent (Vorjahr 40,9 Prozent).

Maßgebliche Investitionen im abgelaufenen Geschäftsjahr resultierten im Landtechniktechnikbereich aus dem bereits 2010 gestarteten Aktionsplan „MBK 2015“, der eine nachhaltige Umstrukturierung der Abläufe in der Maschinenfabrik bewirken soll. 2013 wurden so unter anderem am Standort Spelle ein Trainingszentrum, eine neue Fertigung sowie ein neues Technologiezentrum gebaut.

Im Nutzfahrzeugbereich zählen die offizielle Eröffnung des Produktionsstandortes Tire (Türkei), die Übernahme des Achsenherstellers gigant in Dinklage sowie die Verabschiedung des Strategiekonzeptes „Progress 2020“ zu den maßgeblichen Investitionen. Progress 2020 zielt nach Angaben von Krone darauf ab, den kompletten Nutzfahrzeugbereich so zu optimieren, dass 2020 alle Krone Produktionsstätten mit der identischen Produktions- und auch Prozessarchitektur arbeiten.

Mittwoch, 5. März 2014
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