September 20, 2019

Merkliste

Lesenswert
Genehmigungsverfahren: zu kompliziert und langwierig?

Wer schon einmal einen Genehmigungs- oder Änderungsantrag für eine Anlage gestellt hat, die unter das Bundesimmissionsschutzgesetz ...  

Schutz vor SPAM: Das ist wichtig

SPAM - sie sind nervig und zumeist unerwünscht, sie behindern die Alltagsarbeit in den Unternehmen. Im Jahr können die Spammer damit ...  

Verjährungsfalle Gewährleistungsbürgschaft

Eigentlich sollte die Gewährleistungsbürgschaft eine sichere Angelegenheit sein. Nach Ansicht von Rechtsanwalt Otto Lieber von der ...  

Zeigen, was man hat – aber wie?

Jeder kennt sie. Kaum einer will sie. Aber viele brauchen sie, denn wirklich alle lassen sich – bewusst oder unbewusst – von ihr ...  

Internet-Werberecht: Das sind die Fallen

Immer mehr Unternehmen nutzen das Internet, um für sich, ihre Produkte und Dienstleistungen zu werben, oder um online Waren zu ...  

Bilanzieren Sie Ihre Kreativität

Die kontinuierliche Verbesserung der unternehmerischen Strukturen, der eigenen Produkte und Dienstleistungen ist für den Erhalt der ...  

Existenzgründung will auch steuerlich gut durchdacht sein

Das Interesse am Thema „Existenzgründung“ ist nach wie vor groß, gute Ideen sind vorhanden. Dass der Weg in die Unternehmerschaft aber ...  

Tipps für den „Steuerdschungel“

Das deutsche Steuerrecht ändert sich rasant. Aufgrund der zahlreichen Klageverfahren bei Finanzgerichten oder beim Bundesfinanzhof ...  

Chaos auf dem Bau: Das muss der Handwerker beachten

Ein Hauptproblem am Bau ist der immer bestehende Zeitdruck. Viel zu häufig versprechen der Architekt oder das Bauplanungsbüro dem ...  

FH Münster: neues Institut schlägt Brücke zwischen Gesundheit und Technik

Münster/Steinfurt - Die Fachhochschule (FH) Münster hat das Institut für Interdisziplinarität in Gesundheit – Technik – Arbeitsfähigkeit (IGTA) gegründet. Daran beteiligen sich die Fachbereiche Gesundheit, Elektrotechnik und Informatik sowie Physikalische Technik der FH. Assoziiert sind zudem die Fachbereiche Sozialwesen und Oecotrophologie – Facility Management.

Sie arbeiten in einem Institut zusammen (v.l.) Professor Dr. Dirk Fischer, Professor Dr. Marcellus Bonato, Professor Dr. Anke Menzel-Begemann, Professor Dr. Hans-Christoph Mertins, ProfessorDr. David Hochmann, Professor Dr. Klaus Peikenkamp, Professor Dr. Claus Backhaus, Professor Dr. Reinhart Job.
FH Münster/Pressestelle

„In all diesen Fachbereichen forschen Professorinnen und Professoren sowie wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verschiedenen Facetten des Themas Gesundheit“, erklärte Carsten Schröder, FH-Vizepräsident für Forschungsmanagement und Transfer. „Die Ergebnisse sind dabei jeweils für sich hervorragend. Wir wollen mit dem IGTA darüber hinaus eine Plattform dafür schaffen, auch weitere Projekte von Beginn an fachübergreifend anzugehen. Das erweitert den Horizont enorm und führt letztlich zu noch besseren Lösungen. Denn am Ende zählt nur eins: der Mehrwert für den Menschen.“
 

Professor Dr. Anke Menzel-Begemann vom Fachbereich Gesundheit äußerte sich zu den Herausforderungen des Projektes: „Es sind verschiedene Fachbereiche involviert, die oft unterschiedliche Sprachen sprechen. Wir brechen dieses im Gesundheitssektor übliche Nebeneinander auf und machen daraus ein Miteinander.“
 

Das IGTA konzentriert sich besonders auf das Zusammenspiel von Technik und Gesundheit mit Blick auf die Arbeitsfähigkeit. „Dabei geht es uns nicht nur um den Arbeitsmarkt“, so Menzel-Begemann, „sondern um Arbeit allgemein – also auch im eigenen Haushalt, bei der privaten Pflege von Angehörigen oder bei ehrenamtlichen Tätigkeiten.“ „Unser Ziel ist es, technische Innovationen im Gesundheitssektor, die wir jetzt schon entwickeln, noch besser auf die späteren Nutzer anzupassen“, ergänzte Professor Dr. Hans-Christoph Mertins, Dekan des Fachbereichs Physikalische Technik. „Wir freuen uns deshalb auf die engere Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen.“ Das sieht Professor Dr. Reinhart Job, Dekan des Fachbereichs Elektrotechnik und Informatik, ähnlich. „Obwohl wir an der FH Münster eine signifikante Expertise im Bereich Medizintechnik haben, kommt nun viel Arbeit auf uns zu“, erklärte Job. „Mit dem Feld Gesundheit erweitern wir jetzt unser Spektrum – dies wird eine Herausforderung, die wir aber zielstrebig und interdisziplinär angehen wollen, um Technik zum Wohle der Bürger weiterzuentwickeln und damit positiv erlebbar zu machen.“
 

Aus Sicht der FH Münster soll das neue IGTA ein wichtiger Baustein für die Nachhaltigkeit des strategischen Projektes „münster.land.leben“ werden, mit dem sich die Hochschule gemeinsam mit über 70 Partnern im Wettbewerb „Innovative Hochschule“ erfolgreich durchgesetzt hat. Das Institut plant derzeit gemeinsame Forschungsprojekte, themenübergreifende Seminare, ein gemeinsames Doktorandenkolloquium und Vortragsreihen.
 

Mittwoch, 1. August 2018
Drucken Versenden Permalink Merken