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Sinkende Arbeitslosigkeit prägte 2015

Coesfeld - Ein positives Fazit haben die Vertreter der Agentur für Arbeit Coesfeld bei ihrer Jahrespressekonferenz in Coesfeld gezogen. Ihr Fazit: Sinkende Arbeitslosenzahlen prägten den Arbeitsmarkt im vergangenen Jahr.

„Die Beschäftigung ist 2015 weiter angestiegen – seit 2010 um rund 14 Prozent. Gleichzeitig ging die Arbeitslosigkeit zurück. Das ist eine gute Entwicklung in beiden Bereichen“, betonte Johann Meiners, Leiter der Agentur für Arbeit Coesfeld. Mit 12.094 arbeitslos gemeldeten Personen waren es im Jahresdurchschnitt weniger als im Vorjahr (12.842) und 2013 (12.670). Die durchschnittliche Arbeitslosenquote für 2015 lag bei 3,7 Prozent und ist damit weiterhin mit Abstand die niedrigste Quote in Nordrhein-Westfalen.
 
Von Januar bis Dezember 2015 meldeten sich 34.006 Personen arbeitslos. „Aktuell haben wir die erfreuliche Situation, dass viele von ihnen nicht lange arbeitslos sind, sondern schnell wieder eine neue Anschlussbeschäftigung finden können“, erklärte Meiners. So meldeten sich mit 34.714 Personen mehr aus der Arbeitslosigkeit wieder ab, als im laufenden Jahr dazu kamen. Im Laufe des Jahres nahmen die Experten der Arbeitsagentur 11.636 offene Arbeitsplätze von den Unternehmen der Region auf, 540 mehr als 2014 (4,9 Prozent).
 
Dennoch machen es niedrige Arbeitslosenzahlen den Unternehmen schwerer, geeignete Fachkräfte zu finden, wie Meiners betonte: „Was grundsätzlich sehr positiv ist, hat auch eine kleine Schattenseite. Für Arbeitgeber ist die Auswahl an geeigneten Bewerbern kleiner geworden.“ In Langzeitarbeitslosen oder Schwerbehinderten sieht der Agentur-Chef Personengruppen, die Arbeitgeber aus seiner Sicht bei der Personalsuche noch zu wenig im Blick haben: „Nach wie vor gibt es am Arbeitsmarkt viele Menschen, die auf eine Chance warten. Die Erfahrung zeigt uns, dass bei ihnen Potenziale für den Arbeitsmarkt liegen und viele von ihnen durchaus hoch motiviert sind“, machte er klar.
 
Insbesondere Jugendliche will er dabei in den Fokus rücken. „Junge Menschen benötigen eine berufliche Perspektive, denn sie sind unsere Zukunft. Eine gute Ausbildung schafft die Basis hierfür. Trotz vieler guter Möglichkeiten gibt es aber immer noch junge Erwachsene, die von Arbeitslosigkeit betroffen sind. Sie müssen wir noch besser in den Arbeitsmarkt integrieren“, forderte der Agenturleiter. Mit einem speziellen Team von Arbeitsvermittlern, die sich besonders intensiv um jugendliche Arbeitslose kümmern, hat sich die Arbeitsagentur in diesem Bereich bereits neu aufgestellt. Die Vermittlungsfachkräfte organisieren Schulungen wie Bewerbungstrainings, helfen bei der Stellensuche oder vermitteln Weiterbildungen. Darüber hinaus hat die Arbeitsagentur im vergangenen Jahr rund 9,5 Millionen Euro in Weiterbildungskurse für die Integration von Menschen in den Arbeitsmarkt investiert. „Manchmal ist eine Weiterbildung in einem bestimmten Fachbereich erforderlich. In anderen Fällen ist eine besonders intensive Einarbeitung nötig. Dabei kann der Arbeitgeber einen Zuschuss zu den Lohnkosten erhalten“, erklärt Karl-Joseph Verbeet, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Coesfeld.
 
Mit Blick auf das begonnene Jahr sieht Meiners die Lage am Arbeitsmarkt stabil. „Im Laufe des Jahres könnte die Arbeitslosigkeit leicht ansteigen, insgesamt rechne ich aber nicht mit einer Trendwende“, verdeutlichte er. Der Agenturleiter wies darauf hin, dass vor allem durch Flüchtlinge ein gewisser Anstieg der Arbeitslosigkeit möglich sei. Bei der Beschäftigung gehe er weiterhin von einem moderaten Anstieg aus, da die Unternehmen aus der Region ihre wirtschaftliche Situation als zuversichtlich bewerten.
 
Große Herausforderungen sieht Meiners, wie schon 2015, bei der Erschließung von Fachkräften: „Wir benötigen weiterhin mehr Beschäftigungsmöglichkeiten für ältere oder schwerbehinderter Menschen. Zudem gilt es, Menschen, die als Flüchtlinge zu uns kommen, zu qualifizieren und fit für den deutschen Arbeitsmarkt zu machen.“

Dienstag, 12. Januar 2016
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