August 18, 2019

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Energiegeschäft: Genossenschaften im westlichen Münsterland bündeln Kräfte

Nottuln - Mit dem Ziel, ihr Endkundengeschäft mit Heizöl und Diesel im westlichen Münsterland „wetterfest“ aufzustellen, haben die Raiffeisen-Genossenschaften Steverland und Hohe Mark Hamaland sowie die Agravis Raiffeisen AG zum 1. Januar 2016 ein gemeinsames Energieunternehmen gegründet: die Enira Energie Raiffeisen GmbH.

Haben gemeinsam das neue Unternehmen vorgestellt (von links): Dr. Torsten Feldbrügge (Agravis), Michael Grewe (Raiffeisen Steverland), Johannes Schulte-Althoff (Agravis), Martin Duesmann-Artmann (Raiffeisen Hohe Mark Hamaland) und Bernd Homann (Agravis)
Foto: Michael Terhörst

„Das Geschäft mit Heizöl stagniert seit einiger Zeit und es wird auch wohl nicht mehr substanziell wachsen. Nichtsdestotrotz ist der gesamte Geschäftsbereich für alle drei Partner nach wie vor sehr attraktiv. Mit der Enira wollen wir uns daher gemeinsam effektiver aufstellen und neue Marktanteile hinzugewinnen.“ Das erklärte das Agravis-Vorstandsmitglied Johannes Schulte-Althoff heute (12. Januar) während eines Pressegesprächs bei der Raiffeisen Steverland in Nottuln, wo die Enira ihren Unternehmenssitz hat.

Entsprechend ihrer genossenschaftlichen Ausrichtung wollen sich die drei Partner nach eigenen Angaben gemeinsam dem steigenden Markt- und Wettbewerbsdruck stellen und so ihr Energiegeschäft langfristig absichern. „Insbesondere mit Blick auf unseren Einkauf, den Vertrieb und die Logistik ergeben sich viele Synergien. Gemeinsam können wir den Markt intensiver bearbeiten und zusätzliche Potenziale ausschöpfen“, verdeutlichte Dr. Torsten Feldbrügge, Bereichsleiter Energie bei der Agravis.  

Elf Mitarbeiter haben die drei Gesellschafterunternehmen insgesamt in die Enira Energie Raiffeisen GmbH überführt. Einen synergiebedingten Stellenabbau soll es nicht geben, wie die Verantwortlichen einhellig betonten. Das neue Unternehmen kann an vier Lagerstandorten (Münster, Nottuln, Ahaus und Ramsdorf) auf etwa 300.000 Kubikmeter Öl und 250 Kubikmeter Diesel zurückgreifen. Acht Tankfahrzeuge stehen für den Transport zur Verfügung. Die Steuerung erfolgt zentral über den Hauptsitz in Nottuln.

Für die Kunden soll sich durch den Zusammenschluss nicht wichtiges ändern, wie der Geschäftsführer der Raiffeisen Steverland, Michael Grewe, der gemeinsam mit Martin Duesmann-Artmann (Raiffeisen Hohe Mark Hamaland) und Carsten Dohmann (Agravis) die Geschäftsführung des neuen Unternehmens übernommen hat, betonte. „Lediglich der Rechnungs-Absender ist ein anderer“, stellte Grewe klar.

Für das erste Geschäftsjahr rechnet Schulte-Althoff mit einem Umsatz von etwa 45 Millionen Euro. „Perspektivisch wollen wir in den kommenden Jahren – vielleicht auch mithilfe eines weiteren Partners – die 50 Millionen-Marke knacken“, gab der Agravis-Vorstand die Marschroute vor. Gespräche mit anderen Genossenschaften in der Region gebe es bereits.

Von Michael Terhörst Dienstag, 12. Januar 2016
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