May 24, 2019

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„Digitalisierung macht nicht Halt“

Borken - „Die wenigsten haben die volle Dimension der Digitalisierung erfasst.“ Davon ist Matthias Entrup, Generalbevollmächtigter der VR-Bank Westmünsterland, überzeugt. In einem Pressegespräch mit Frank Wüller, geschäftsführender Gesellschafter der PBW Finanzportale aus Emsdetten, brachte die genossenschaftliche Bank das Thema Digitalisierung daher aufs Tapet. Im Zuge dessen stellte Entrup auch vor, wie sich die VR-Bank Westmünsterland mit einer neuen digitalen Antragsplattform der genossenschaftlichen Finanzgruppe auf die Digitalisierung der Geschäfts- und Arbeitsprozesse einstellen will.

Rückten das Thema Digitalisierung in den Fokus: Matthias Entrup (Generalbevollmächtigter VR-Bank Westmünsterland, links) und Frank Wüller (geschäftsführender Gesellschafter PBW Finanzportale).
Foto: Wittenberg

„Wir müssen uns den Veränderungen durch die Digitalisierung stellen – schließlich macht sie vor dem Westmünsterland nicht Halt“, betonte Entrup. Das Internet sei längst kein reines Informationsmedium mehr, sondern ermögliche vielmehr Interaktion zwischen Personen, Maschinen und Dienstleistungen. Angesichts der großen Masse an Daten müssten sich auch Dienstleistungen verändern. „Banken stehen vor dem Hintergrund dieses digitalen Wandels vor einer großen Herausforderung. Lange Zeit zählten sie – bis auf das Online-Banking – zu einer weitgehend nicht-digitalisierte Branche. Das wird sich ändern und ist eine große Aufgabe angesichts der strengen Regularien, in denen sie sich bewegen dürfen“, machte der Experte Wüller klar.

Der VR-Bank-Generalbevollmächtigte Entrup ergänzte: „Wir wollen dabei den Multikanalansatz verfolgen – der Kunde soll wählen können, ob er seine Bankgeschäfte online oder in einem persönlichen Gespräch mit seinem Berater in der Filiale klären will – diese Flexibilität ist gefragt“, erläuterte er. Das bestätigt auch eine repräsentative Umfrage unter Bankkunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz durch das Beratungsunternehmen Accenture. Demnach setzen 67 Prozent der befragten Kunden sowohl auf die Filiale als auch auf das Internet und mobile Dienste bei der Abwicklung ihrer Bankgeschäfte. „Der Kunde wählt den Kanal, der für ihn gerade am angenehmsten ist. Darauf wollen wir uns mit der neuen digitalen Antragsplattform einstellen. Firmenkunden haben so zum Beispiel die Möglichkeit, online für eine Investition in den Maschinenpark einen Kredit anzufragen. Fakt ist aber auch, dass der digitale Kanal nicht das persönlich Gespräch ersetzen kann – aber es ist ein weiterer Weg, sich mit Bankgeschäften auseinanderzusetzen“, so Entrup. Er weiß auch: „Wir stehen im Firmenkundenbereich noch ganz am Anfang der Digitalisierung. Wir sehen aber Potenzial in diesem Bereich. Schließlich sind die Unternehmer in der Region sehr innovativ und sie finden oftmals erst dann Ruhe und Zeit, sich mit Investitionen auseinanderzusetzen, wenn sie gerade nicht im operativen Geschäftsalltag eingespannt sind – also nach Feierabend in ihrer Freizeit, wenn persönliche Bankberater nicht mehr erreichbar sind. Sie benötigen also andere Zugangswege, wie zum Beispiel solche digitale Dienstleistungen“, betonte Entrup.

Von Anja Wittenberg Freitag, 23. Oktober 2015
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