Wed Oct 17 18:54:37 CEST 2018

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Unternehmensnachfolge rechtzeitig regeln

Münsterland/Emscher-Lippe-Region – „Der Nächste, bitte! Unternehmensnachfolge jetzt“: Über 120 Unternehmer aus dem Münsterland und der Emscher-Lippe-Region haben diese Veranstaltung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen besucht. Bei der bis auf den letzten Platz ausgebuchten Aktion, die in den Räumen der IHK in Münster stattfand, haben sie erfahren, wie man ein familiengeführtes Unternehmen in jüngere Hände gibt.

Sensibilisierten für die Komplexität von Nachfolgeprozessen (von links): Norbert Steinig (Leiter Unternehmensförderung bei der IHK), die Referenten Stefan Butz, Stefan Hagen und Michael Suckow sowie IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Fritz Jaeckel
Foto: IHK Nord Westfalen

„Bis 2025 stehen allein im Münsterland und in der Emscher-Lippe-Region 31.000 Unternehmen zur Übergabe an“, erklärte IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Fritz Jaeckel das große Interesse an dem Thema, das eine hohe wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung habe. Jeder dritte Inhaber im Bezirk der IHIK Nord Westfalen ist über 55 Jahre alt. „Damit steht der Region in den nächsten Jahren ein großer Umwälzungsprozess in der Unternehmerschaft bevor“, betonte Jaeckel. Zudem schrumpfen die klassischen „Gründer-Jahrgänge“ der 25- bis 45-Jährigen, während gleichzeitig der früher häufig herrschende Automatismus der familieninternen Übernahme durch Tochter oder Sohn ebenfalls rückläufig ist.

„Schon die starke Resonanz auf unsere Veranstaltung zeigt jedoch, dass sich die Unternehmer ihrer Verantwortung bewusst sind und sie die Unternehmensnachfolge frühzeitig angehen“, weiß der IHK-Hauptgeschäftsführer. Eine aktuelle IHK-Umfrage zeige allerdings, dass vielen Inhabern erst dann bewusst wird, wie komplex der Generationenwechsel ist, wenn sie sich selbst intensiv mit dem Thema befassten. „Rechtzeitig regeln“, so Jaeckel, sei deshalb die wichtigste Botschaft, damit Unternehmen und Arbeitsplätze nicht in unruhiges Fahrwasser geraten.

Damit die Nachfolgeregelung erfolgreich verläuft, gilt es einiges zu beachten, wie das Experten-Trio Stefan Butz, Stefan Hagen und Michael Suckow klarmachte. „Leider schieben einige das Thema noch immer zu lange auf“, warnte Hagen (bekannt aus der TV-Sendung „Hagen hilft“). Etwa fünf Jahre dauere die Regelung der Nachfolge im Schnitt. „Die sorgfältige Vorbereitung ist entscheidend.“

Stefan Butz erinnerte daran, dass sich nicht nur der Unternehmer auf die Übergabe einstellen, sondern auch der Betrieb darauf vorbereitet werden muss: „Die Abhängigkeit des Unternehmens vom Chef muss reduziert werden. Vielleicht suchen Sie sich einen motivierten Mitarbeiter und übertragen ihm Schritt für Schritt Verantwortung.“ Gleichzeitig müsse das Unternehmen regelmäßig durchgecheckt werden. „Nur erfolgreiche und attraktive Unternehmen finden einen Käufer“, berichtet Butz, denn der Käufer erwerbe die zukünftigen Gewinne und nicht die aus der Vergangenheit.

Die IHK Nord Westfalen unterstützt den Nachfolgeprozess seit vielen Jahren mit frühzeitiger Sensibilisierung und Informationen, einer fachkundige Einzelberatung bis hin zur vertraulichen Vermittlung von potenziellen Nachfolgern durch den IHK-Nachfolger-Club. Ziel der IHK ist es, den Unternehmensbestand der Region und damit die Arbeitsplätze so weit wie möglich zu erhalten. Als ergänzendes Angebot gibt es ab sofort ein IHK-Infopaket für Inhaber und Nachfolger unter:
www.ihk-nw.de/nachfolge.

Donnerstag, 27. September 2018
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