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Stadtwerke Tecklenburg ziehen positive Bilanz für 2017

Tecklenburger Land – Die Stadtwerke Tecklenburger Land (SWTE) haben im vergangenen Jahr einen Jahresüberschuss in Höhe von etwa 4,9 Millionen Euro erwirtschaftet. Wie das Unternehmen heute mitteilte, hat das Stadtwerk der Kommunen Hörstel, Hopsten, Ibbenbüren, Lotte, Mettingen, Recke und Westerkappeln seinen Jahresüberschuss im Vergleich zum Vorjahr um rund 200.000 Euro gesteigert.

Die Bilanzsumme aller Stadtwerke-Gesellschaften verzeichnete einen Anstieg von rund 104 Millionen Euro im Jahr 2016 auf mehr als 113 Millionen Euro im Jahr 2017. Dabei hat das Unternehmen 2017 mehr als zehn Millionen Euro – maßgeblich in die Netze – investiert. Diese Kennzahlen ergeben sich aus der Gewinn- und Verlustrechnung von Holding, Vertriebs- und Netzgesellschaft der Stadtwerke Tecklenburger Land.

Der finanzielle Mehrwert der sieben an den Stadtwerken beteiligten Kommunen stieg ebenfalls von rund 750.000 Euro im Jahr 2016 auf rund 1,2 Millionen Euro im Jahr 2017.

Auch die Strom- und Gasnetze der Stadtwerke Tecklenburger Land wachsen. Die Investitionen in diesem Bereich stiegen von gut 5,2 Millionen Euro im Jahr 2016 auf mehr als 10 Millionen Euro im Jahr 2017. Die Zahl der Strom-Hausanschlüsse wuchs im Vergleichszeitraum von rund 36.600 auf 37.000 im Versorgungsgebiet. Das Stromnetz wurde von 4.220 auf 4.245 Kilometer erweitert. Rund 20 Millionen Kilowattstunden (KWh) an Strommenge setzten die SWTE im Jahr 2017 ab. Das entspricht gegenüber 2016 einer Steigerung von 44 Prozent. Die Zahl der Gas-Hausanschlüsse stieg von rund 20.175 auf 20.625 im gesamten Versorgungsgebiet. Das Gasnetz wuchs von 1.220 auf 1.325 Kilometer. Im Gas wurden knapp 54 Millionen KWh abgesetzt, was einer Steigerung von 46 Prozent gegenüber 2016 entspricht. Laut einer repräsentativen Marktforschung sind die Stadtwerke Tecklenburger Land mittlerweile der zweitgrößte Versorger im Strom- und der drittgrößte Versorger im Gasbereich im SWTE-Versorgungsgebiet.

Der SWTE-Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Marc Schrameyer erklärt: „Als Kommunen haben wir mit den Stadtwerken Tecklenburger Land nicht nur einen Energielieferanten und Infrastrukturdienstleister in der Region. Wir profitieren auch wirtschaftlich ganz unmittelbar von den Erträgen.“

Gut drei Jahre nach dem Start der Strom- und Gaslieferung durch den kommunalen Energieversorger haben die SWTE ihr Portfolio erweitert. „Die Stadtwerke Tecklenburger Land sind heute Energieversorger und Partner für verschiedenste Energiedienstleistungsprojekte“, so Schrameyer.

Was Energiedienstleistung durch die SWTE bedeutet, zeigt sich in den Mitgliedskommunen vor Ort. So hat die Stadt Hörstel beispielsweise im Frühjahr im Rat beschlossen, dass die SWTE den Bau und anschließenden Betrieb eines Blockheizkraftwerkes für das Schulzentrum Harkenberg übernehmen. Bereits im vergangenen Jahr wurde in Recke eine Heizzentrale für ein Objekt der Baugenossenschaft Ibbenbüren von Kohle auf Gas umgestellt. Seither werden mehrere Wohneinheiten mit Wärme beliefert. Und auch in den anderen Kommunen gibt es derzeit Planungsgespräche, zum Beispiel zum Bau und Betrieb von Photovoltaik-Anlagen sowie von Ertüchtigungen von Heizzentralen nebst Wärmelieferungen.

Derzeit wird mit Hochdruck am weiteren Aufbau des Netzbetriebs im Bereich Strom und Gas gearbeitet. Auch der Aufbau des künftigen Standortes der Stadtwerke befindet sich in konkreter Abstimmung. In diesem Zusammenhang wird auch der Aufbau der IT-Infrastruktur und der weitere Aufbau des technischen und kaufmännischen Mitarbeiterstabs vorangetrieben.

Der Start des eigenständigen Netzbetriebs durch die SWTE Netz GmbH & Co. KG erfolgt zum ersten Januar 2020. In diesen Zeitraum fällt auch die sogenannte Marktraumumstellung. Diese Umstellung wird nach eigenen Angaben eine erste große Herausforderung für das Stadtwerk. Denn das sogenannte Erdgas L mit einem niedrigen Brennwert geht langsam zur Neige und wird nach und nach durch Erdgas H ersetzt, das einen höheren Brennwert hat. Dadurch müssen sämtliche Gasgeräte von Heizungsanlagen bis zum Gasherd technisch überprüft und bei Bedarf angepasst werden.
 

Donnerstag, 12. Juli 2018
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