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„Positive Zahlen sind Vertrauensbeweis“

Lüdinghausen - „Die positive Entwicklung unserer Zahlen ist für uns ein Vertrauensbeweis.“ Dieses Fazit zog Dirk Spanderen, Spreczer der Volksbanken im Kreis Coesfeld und Vorstandsmitglied der Volksbank Baumberge, bei der Bilanzpressekonferenz der Volksbanken im Kreis Coesfeld in Lüdinghausen. Sowohl im Einlagen- als auch im Kreditbereich blicken die Volksbanken auf einen anhaltenden Kundenzuspruch zurück. „Der Markt wächst nicht so schnell wie die Volksbanken im Kreis Coesfeld“, beschrieb Spanderen weiter.

Christoph Speikamp und Dirk Spanderen präsentierten die Zahlen der Volksbanken im Kreis Coesfeld.
Foto: Leimbach, Genossenschaftsverband

2017 sei durch den anhaltenden Niedrigzins, die Auswirkungen der Digitalisierung sowie die steigenden gesetzlichen Vorgaben und regulatorischen Hürden geprägt gewesen. Dennoch präsentierten sich die Volksbanken im Kreis Coesfeld mit meist gestiegenen Zahlen. Im Kreditbereich verzeichnen die Volksbanken insbesondere im Firmenkundengeschäft eine erfolgreiche Entwicklung. Die gesamten Kundenanforderungen wuchsen um 4,6 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro. Die bilanzunwirksamen Kredite beliefen sich mit 356,2 Millionen Euro etwa auf der Höhe des Vorjahres. Auch der Einlagenbereich brachte den Volksbanken positive Werte. Die Bestände der Kunden auf Giro-, Festgeld- und Sparkonten lagen mit knapp 1,46 Milliarden Euro um sieben Prozent über dem Vorjahr.
 

Auch im Wertpapiergeschäft konnten die Genossenschaftsbanken im Vergleich zum Vorjahr zulegen. Das Plus beläuft sich auf 52,4 Prozent. „Die Diskussionen um das Thema Aktien nehmen zu und viele Kunden entscheiden sich dafür,, einzusteigen“, erklärte Spanderen und Christoph Speikamp, stellvertretender Volksbankensprecher und zugleich Vorstandsmitglied der Volksbank Südkirchen-Capelle-Nordkirchen, fügte hinzu: „Wir können ganz gut einschätzen, ob eine Empfehlung für bestimmte Papiere angebracht ist und was wir unseren Kunden empfehlen können.“

Bei den außerbilanziellen Posten, also dem Geschäft, das die die Volksbanken mit verschiedenen Partnern realisieren, blikten die Bankensprecher auf unterschiedliche Zahlen zurück. So stiegen die an die Bausparkasse Schwäbisch Hall vermittelten Bausparsummen um 7,2 Prozent auf 54,9 Millionen Euro. Parallel verzeichnete das Lebensversicherungsgeschäft mit R+V einen Rückgang um 5,2 Prozent. Insgesamt belaufen sich die außerbilanziellen Einlagen auf 616,9 Millionen Euro.
 

Die addierte Bilanzsumme der nach der Verschmelzung der Volksbanken Nottuln und Lette-Darup-Norup mittlerweile sechs jeweils selbstständigen Kreditgenossenschaften beläuft sich auf 2,04 Milliarden Euro. Das bedeutet einen Anstieg zum Vorjahr um 6,9 Prozent.  Die Zahlen im Personalbereich sind mit 339 Mitarbeitern und 38 Auszubildenden – verteilt auf 22 Bankstellen – konstant geblieben. „Unsere Stärke ist, dass wir regional verwurzelt sind“, betonte Speikamp. „Zudem ist es uns wichtig, beides unter einen Hut zu bekommen: online und vor Ort erreichbar zu sein. Die Kunden möchten Geschäfte auch digital abwickeln können.“ Dennoch betonten die beiden Sprecher, dass sowohl jüngere als auch ältere Kunden Wert darauf legen würden, dass sie eine Bank vor Ort vorfinden könnten. 
 

Dienstag, 16. Januar 2018
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