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B 67n: Hoffnung auf Baubeginn im Sommer

Senden – IHK-Vizepräsident Heinrich-Georg Krumme ist enttäuscht über die erneute Verzögerung beim Lückenschluss der B 67n, rechnet aber weiterhin fest mit einem Baubeginn „spätestens im Sommer“. Krumme berichtete vor den Mitgliedern des IHK-Regionalausschusses für den Kreis Coesfeld, der bei der Winkelheide GmbH in Senden tagte, über den aktuellen Stand des Projekts.

Der IHK-Regionalausschuss für den Kreis Coesfeld tagte unter der Leitung von Heinrich-Georg Krumme (Mitte) im Holzpaletten-Werk der Winkelheide GmbH in Senden.
Foto: IHK Nord Westfalen

„Wir kämpfen schon so lange für unsere Unternehmen für die Fertigstellung der B 67n“, betonte Krumme, der auch Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses für den Kreis Coesfeld ist. Aber: „Erst wenn der Bundestag nach Bildung der neuen Bundesregierung den Bundeshaushalt 2018 beschlossen hat, kann Geld für neue Projekte ausgezahlt werden“, erläuterte er. Natürlich sei die erneute Verspätung ärgerlich, „aber nicht zu ändern“.

Der Planfeststellungsbeschluss liegt seit Ende des vergangenen Jahres vor. Da die Einspruchsfrist Mitte Februar endet, hatte die Unternehmerinitiative B 67n, die Krumme leitet, deshalb mit einem Baubeginn im Frühjahr gerechnet.

Im Rahmen ihrer Sitzung besichtigten die Unternehmerinnen und Unternehmer, die sich im IHK-Regionalausschuss für den Kreis Coesfeld engagieren, auch das Holzpaletten-Werk von Josef Winkelheide. Das 1864 gegründete Familienunternehmen produziert nachhaltige Transportverpackungen wie Paletten und Gitterboxen und bietet zahlreiche Dienstleistungen rund um die Holzverarbeitung an. Winkelheide selbst berichtete den Besuchern von einer „anhaltend sehr hohen Nachfrage nach Transportverpackungen“. Als Grund nannte er die gute Konjunkturlage und den starken deutschen Export.

Das waren Stichworte für Professor Dr. Bodo Risch. Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen präsentierte aktuelle Konjunkturprognosen. „2018 wird ein sehr gutes Jahr, gerade auch für die Wirtschaft im Kreis Coesfeld“, bestätigte er den herrschenden Optimismus. Gleichzeitig müssten sich die Unternehmen im Kreis jedoch angesichts der hohen Auslastung der Produktionskapazitäten auf zunehmende Probleme durch den wachsenden Fachkräftemangel einstellen.

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Mittwoch, 7. Februar 2018
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