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Spitzen-Azubi-Ehrung: „ausgezeichnete Basis geschaffen“

Coesfeld – 41 Auszubildende von Unternehmen aus dem Kreis Coesfeld haben ihre Abschlussprüfung bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen mit der Traumnote „sehr gut“ bestanden. Für diese Spitzenleistung wurden die jungen Fachkräfte von 140 Gästen im Fabrik Dance and Show Theatre in Coesfeld gefeiert.

Die IHK zeichnete die besten Auszubildenden im Kreis Coesfeld aus.
Foto: Maik Grundmann

Insgesamt haben sich im Winter 2017/2018 und im Sommer 2018 647 Auszubildende von Betrieben aus dem Kreis Coesfeld der IHK-Prüfung gestellt. Die 41 Einser-Absolventen haben dabei mindestens 92 von 100 erreichbaren Punkten erzielt. Der Anteil der Jahrgangsbesten liegt bei über sechs Prozent.

„Die Entscheidung, den Berufsweg mit einer betrieblichen Ausbildung zu beginnen, ist richtig“, versicherte der Vorsitzende des IHK-Regionalausschusses für den Kreis Coesfeld, IHK-Vizepräsident Heinrich-Georg Krumme, den Absolventen: „Sie haben nun eine ausgezeichnete Basis und hervorragende Karrierechancen.“ Die Industrie suche gut ausgebildete Fachkräfte, die ihre Maschinen und Anlagen bedienen können, der Handel wiederum Kaufleute, für die E-Commerce selbstverständlich ist. Krumme: „Der große Vorteil der Absolventen von heute ist, dass sie mit Computer, Internet und Social Media aufgewachsen sind. Denn unsere Wirtschaft braucht aufgeschlossene Fachkräfte, die die Digitalisierung der Arbeitswelt als spannende Herausforderung begreifen und nicht als Bedrohung.“

Krumme empfahl den Absolventen, diese gute Basis durch Weiterbildung auszubauen. Viele Betriebe seien bereit, talentierte Fachkräfte bei der Weiterbildung zum Fachwirt oder Industriemeister zu unterstützen, so der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Westmünsterland. „Denn was die Unternehmen vor allem suchen, sind Meister und nicht Master.“

Das bestätigen auch die Ergebnisse des IHK-Fachkräftemonitors. Danach fehlen den Unternehmen im IHK-Bezirk im Jahr 2030 voraussichtlich 72.000 Fachkräfte, davon aber nur 5.000 Akademiker. Für Krumme ist es darum nur folgerichtig, dass die Politik die Gleichwertigkeit von Studium und betrieblicher Aus- und Weiterbildung ganz offiziell festgestellt und IHK-Fachwirte sowie Industriemeister auf dieselbe Qualifikationsstufe gehoben hat wie Bachelor-Absolventen.

Die Betriebe rief Krumme auf, noch stärker in die Förderung talentierter Nachwuchskräfte zu investieren – auch nach der Ausbildung. „Künftig werden die Unternehmen, die einen guten Ruf als Ausbildungsbetrieb haben und ihre Fachkräfte weiterentwickeln, das Rennen um die besten Köpfe machen“, ist er sich sicher.

Unternehmen, die Ausbildungsstellen aufgrund von Bewerbermangel nicht besetzen können, legte der IHK-Vizepräsident den IHK-Service „Passgenaue Besetzung“ und das IHK-Projekt „Partnerschaft Schule-Betrieb“ ans Herz. „Denn wer gute Bewerber für seine Ausbildungsstellen sucht, muss auf die Jugendlichen zugehen und ihnen buchstäblich die Türen öffnen“, ist er überzeugt.

Gemeinsam mit der stellvertretenden Landrätin des Kreises Coesfeld, Anneliese Haselkamp, überreichte IHK-Vizepräsident Krumme die Urkunden an die erfolgreichen Absolventen. Jeder Spitzen-Azubi erhielt zudem einen Glasquader mit einer eingravierten „1“. Seit elf Jahren ehrt die IHK Nord Westfalen die besten Auszubildenden in den Kreisen und kreisfreien Städten.

Montag, 1. Oktober 2018
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