Wed Oct 17 17:46:09 CEST 2018

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Zwei Millionen Euro für Krebsforschung

Münster – Die Evorion Biotechnologies GmbH mit Sitz in Münster hat den nächsten Meilenstein in der noch jungen Firmengeschichte erreicht: Das Start-up-Unternehmen hat eine Förderzusage des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erhalten. Für ein Kooperationsprojekt mit der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster fließen aus dem Programm „KMU-innovativ: Biotechnologie – BioChance“ rund zwei Millionen Euro nach Münster.

Evorion, gegründet durch Hans Kleine-Brüggeney, Dr. Sebastian Bühren und Robert Weingarten, entwickelt Zellkultur- und Analysesysteme zur Charakterisierung von Zellen und Geweben im Bereich der Krebsforschung. Das Team aus jungen Wissenschaftlern ist aus verschiedenen Instituten der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster hervorgegangen und wurde in der Gründungsphase von Professor Bruno Moerschbacher und Professor Francisco Goycoolea unterstützt. 
 
„Droplet-based  Microfluidics“ nennt sich die Basistechnologie, auf der die innovative Neuentwicklung des Unternehmens aufbaut. Dabei werden tausende einzelner Zellen in Tröpfchen eingeschlossen und an festen Positionen auf einem Biochip positioniert. Mit der neu entwickelten Technologieplattform können diese Zellen über mehrere Tage kultiviert und mit unterschiedlichen Messmethoden analysiert werden. Bühren: „Die Technologie hat das Potenzial, zukünftig die Effizienz von Immuntherapien zur Behandlung von Krebserkrankungen zu steigern, mögliche Nebenwirkungen zu verringern und eine personalisierte Evaluierung von Immuntherapien zu ermöglichen.“
 
Evorion hat sich als Hauptantragstellerin um Fördermittel aus dem BMBF-Programm beworben. Mitantragsteller ist die WWU mit den Arbeitsgruppen um Professor Dr. Jürgen Klingauf (Medizinische  Fakultät) und Professor Dr. Wolfram Pernice (Physikalische Fakultät), die jeweils mit rund 250.000 Euro gefördert werden. Zudem wird die Arbeitsgruppe von Professor Dr. Florian Hollfelder von der Universität Cambridge das Projekt unterstützen. 
 
Angesiedelt ist Evorion Biotechnologies im Zentrum für Nanotechnologie (CeNTech) in Münster. Das Zentrum stellt die Infrastruktur für enge Kooperationen mit den verschiedenen  Fakultäten der Universität zur Verfügung. „Das einzigartige und interdisziplinäre Umfeld des CeNTech hat maßgeblich dazu beigetragen, dass wir uns in diesem exzellenten Konsortium zusammenfinden konnten“, betont Bühren. 
 
Das Entwicklungsprojekt im CeNTech ist auf drei Jahre angelegt und soll innovative Technologien hervorbringen, die bis zur Prototypebene entwickelt werden. „Der Standort Münster bietet unserem interdisziplinären Team ein einzigartiges Umfeld, um das ambitionierte Vorhaben umzusetzen“, so Bühren. 
 

Montag, 1. Oktober 2018
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