Mon Dec 17 04:39:42 CET 2018

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Münster/Regensburg – Mit dem Oktober hat offiziell auch die Heizperiode begonnen. Unternehmen müssen nun den Betrieb der Heizungsanlage in ihren Gebäuden sicherstellen. Dazu setzen viele ausschließlich auf die jährliche Wartung. Sie verhindert aber nicht, dass die Anlage unerwartet ausfallen und zusätzliche Kosten verursachen kann. Deutlich effizienter wären Techniken, die drohende Defekte an verschiedenen Anlagen und Maschinen aufdecken, bevor sie auftreten. Predictive Maintenance, die voraussagende Instandhaltung, kann das leisten. Welches Potenzial Predictive Maintenance in der Immobilienbranche aufweist, hat Marius Hülk in seiner Abschlussarbeit an der Fachhochschule (FH) Münster empirisch analysiert. Für seine Leistung hat der 22-Jährige nun den Immobilien-Forschungspreis 2018 erhalten.

Für seine Bachelorarbeit über das Potenzial von Predictive Maintenance in der Immobilienbranche hat Marius Hülk (Zweiter von rechts) von der FH Münster den Immobilien-Forschungspreis 2018 erhalten.
Foto: Andreas Fuchs

Mit dem Preis würdigt die Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung (gif) jährlich herausragende wissenschaftliche Arbeiten, die neue Ansätze und einen Mehrwert für die Praxis liefern. Hülk belegte den zweiten Platz in der Kategorie Bachelorarbeiten. Die mit 1.000 Euro dotierte Auszeichnung nahm Hülk, der sein Studium an der Hochschule im Master Immobilien- und Facility Management fortsetzt, auf einem Symposium in Regensburg entgegen.

Hülk hatte Anbieter von verschiedenen Dienstleistungen im Facility Management dazu befragt, welche Rolle Predictive Maintenance in ihrer Instandhaltungsstrategie spielt. „Grundsätzlich sehen die Unternehmen ein Potenzial für sich, sehen sich aber auch mit einigen Risiken konfrontiert“, erklärte Hülk. Bei der voraussagenden Instandhaltung kommen Sensoren zum Einsatz, die enorme Datenmengen an den Anlagen sammeln. Aus ihrer Analyse lässt sich ableiten, wann und an welcher Stelle eine Instandhaltungsleistung fällig wird. „Die Unternehmen stellt das beispielsweise vor die Frage, wer die Daten wie auswerten kann und ob das in Eigenleistung möglich ist“, betonte Hülk. Neben der Erhebung des Status quo hat der Münsteraner die Chancen und Risiken der Strategie systematisch bewertet und zukünftige Erwartungen erhoben.

„Marius Hülk hat mit seiner empirischen Arbeit einen aktuellen und relevanten Beitrag zur Digitalisierung in der Immobilienbranche geleistet“, lobte Professor Dr. Torben Bernhold. Der Betriebswirt vom Fachbereich Oecotrophologie – Facility Management hatte mit dem Wirtschaftsingenieur Robert Otto von der RGM Facility Management GmbH die Arbeit betreut.

Besonders freue es ihn, so Bernhold, dass Absolventen der FH Münster schon das zweite Jahr in Folge zu den Preisträgern gehören. 2017 hatte Dr. Vanessa Lellek den Immobilien-Forschungspreis für ihre Doktorarbeit über die Produktivität von Dienstleistungen im Facility Management erhalten. Auch dabei gehörte Bernhold zum Betreuerteam.

Mittwoch, 17. Oktober 2018
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