Mon Dec 17 04:21:40 CET 2018

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Hüls auf der Suche nach einem Partner

Stadtlohn – Die Hüls-Unternehmensgruppe aus Stadtlohn sucht zur Stärkung ihrer Dachmarke „hülsta“ einen neuen, strategischen Partner. Nachdem sich das Unternehmen in den vergangenen Wochen bereits von den Tochterunternehmen Rolf Benz, Parador, Loddenkemper und Femira getrennt hatte sowie den Betrieb bei dem Tochterunternehmen Halco mit Standorten in Coesfeld und Stadtlohn spätestens Mitte 2019 einstellen will, geht damit nun der Restrukturierungsprozess bei dem angeschlagenen Möbelhersteller weiter. Ziel sei es, die Dachmarke „hülsta“ zu internationalisieren.

Dafür geht die Unternehmensgruppe nun auf Partnersuche: „Mit einem strategischen Partner, der weitere Impulse zur permanenten Innovation des Geschäftsmodells mitbringt, könnten wir unter anderem unser Exportpotenzial bei Endkunden wie im Objektgeschäft aktiv weiter ausschöpfen“, erklärt Paul Jähn, Chief Executive Officer (CEO) der Hüls AG & Co. KG, in einer Pressemeldung des Unternehmens. Dadurch soll weiteres Wachstumspotenzial für die Unternehmensgruppe erschlossen werden.

Wie die Partnerschaft aussehen könnte, sei noch ergebnisoffen und hänge von den Interessenten ab, teilte das Unternehmen auf Nachfrage von Wirtschaft aktuell mit. Zunächst sollen Interessen gesammelt, gebündelt und ausgewertet werden, „um so zu definieren, welches Szenario welches Potenzial auf den Märkten europa- und weltweit haben könnte“, heißt es. Ob und in welcher Form es dann zu einer Kooperation oder Partnerschaft kommen kann, werde dann erst zu einem späteren Zeitpunkt thematisiert.

Zu weiteren Details in diesem Kontext wollte sich das Unternehmen auf Nachfrage zum jetzigen Zeitpunkt nicht äußern.

Dienstag, 16. Oktober 2018
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