Unternehmens- und Wirtschaftsverband Westfalen gegründet

Rheine - Die Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf (KH) hat einen neuen Arbeitgeberverband ins Leben gerufen. Anfang November 2018 ist der Verein „Unternehmens- und Wirtschaftsverband Westfalen“ (UWW) unter dem Dach der KH Steinfurt-Warendorf aktiv.

Das Vorstandsteam des neuen Unternehmens- und Wirtschaftsverbandes Westfalen (von links): Thomas Bäumer, Anna Weßling, Bernd Münstermann, Frank Tischner, Karl-Hans Albers, Melanie Rößner und Heinz-Bernd Lohmann.
Foto: KH Steinfurt-Warendorf

Der neue Verein steht für Unternehmen aller Branchen offen: Arbeitgeber aus Handel, Industrie, Gewerbe, Landwirtschaft, den freien Berufen und aus dem Handwerk können Mitglied des UWW werden. „Mit dem Unternehmens- und Wirtschaftsverband wollen wir die Interessen von Arbeitgebern in den Kreisen Steinfurt und Warendorf noch stärker in den Mittelpunkt stellen“, erklärt Frank Tischner, der als KH-Hauptgeschäftsführer Vorsitzender des UWW ist. Ihm zur Seite stehen sechs weitere Vorstandsmitglieder aus Industrie und Handwerk, die ihre Ideen, Erfahrungen und Stärken in die Verbandsarbeit einbringen wollen.

Als Interessensvertretung will der UWW seinen Mitgliedern gegenüber Behörden, öffentlichen Institutionen und der Politik eine gemeinsame Stimme verleihen. „Zudem berät und unterstützt er seine Mitglieder, insbesondere in arbeits- und anderen rechtlichen Belangen. Der Verband versteht sich auch als Ideengeber: als ein kreativer Ort, der Vorschläge unterbreitet, insbesondere zu den wirtschaftspolitischen Themen der Region“, ergänzt Tischner. Eine weitere Aufgabe sieht der UWW darin, seine Mitglieder in allen sozialen, wirtschaftlichen, rechtlichen, kulturellen und sonstigen Fragen zu unterstützen. Dazu gehören zu Beispiel eine Rechtsberatung sowie die Möglichkeit einer Prozessvertretung in arbeitsrechtlichen Auseinandersetzungen. Nicht zuletzt soll der UWW eine Plattform sein, auf der sich die Mitglieder über sozialpolitische, betriebliche und wirtschaftliche Erfahrungen austauschen können.

„Der Verband möchte mit allen Einrichtungen, die den Mittelstand fördern, partnerschaftlich zusammen arbeiten. Auch im Bereich Berufsbildung verstehen wir uns als Partner und Mittler zu den berufsbildenden Einrichtungen und Organisationen aus Lehre und Wissenschaft“, erläutert Tischner. In den beiden Kreisen Steinfurt und Warendorf sollen jeweils Regionalgruppen aufgebaut werden.


KH-Chef Tischner ist überzeugt, dass der UWW ein schlagkräftiger Verband und eine optimale Ergänzung zur Struktur der Kreishandwerkerschaft ist, der die Wirtschaft in der Region nachhaltig fördere und unterstütze. „Durch unseren aktiven Einsatz im Sinne der uns angeschlossenen Unternehmen haben wir in der Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf in den vergangenen Jahren für unsere Mitglieder viel erreicht. Nun wollen wir unsere hervorragenden Kontakte auf allen Ebenen auch den Akteuren anderer Branchen zugänglich machen. Und auch für die Innungen entsteht mit dem UWW ein neues, breites und interessantes Netzwerk. Die Erfahrung hat mich gelehrt: Als starke Stimme der Wirtschaft können wir gemeinsam viel erreichen.“

Mittwoch, 12. Dezember 2018