Wed Oct 17 18:58:17 CEST 2018

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340 Schüler bei „Talent trifft Ausbildung“

Hagen a.T.W. – „Es hört sich an wie ein Fingerklopfen auf einen Kochtopf.“ So beschreibt Till Krüger ein Geräusch, dass er gerade beim Blutdruckmessen via Stethoskop gehört hat. Der Realschüler aus Georgsmarienhütte steht am Stand der Klinik am Kasinopark und erkundigt sich nach den Bedingungen für ein Praktikum, denn eines weiß er schon ziemlich genau: „Ich will Krankenpfleger werden.“ Mit dieser klaren Ausrichtung ist er aber an diesem Morgen in der Hagener Oberschule in der Minderheit. Denn die meisten der rund 340 Schüler, die die Veranstaltung „Talent trifft Ausbildung“ besuchen, sind dort vor allem, um sich zu orientieren und die ersten konkreten Schritt in Richtung Berufswelt zu machen.

Die Organisatoren und Partner des Berufsorientierungsmarktes „Talent trifft Ausbildung“ (von links): Peter Gausmann (Gemeinde Hagen), Ilka Pötter (Gemeinde Hagen), Simon Borgers (Oberschule Hagen), Kerstin Hüls (MaßArbeit), Sabine Ostendorf (MaßArbeit), Mark Reinhardt (Sophie-Scholl-Schule), Magdalena Antonczyk (MaßArbeit), Holger Elixmann (Gemeinde Hasbergen), Thomas Rohm (Gymnasium Oesede), Ansgar Pohlmann (Stadt Georgsmarienhütte).
Foto: MaßArbeit / Stefan Buchholz

Das Berufsorientierungs-Event haben die Servicestelle Schule-Wirtschaft der MaßArbeit sowie die Gemeinden Hagen a.T.W. und Hasbergen und die Stadt Georgsmarienhütte organisiert.  Im Unterricht wird der Tag von den Schülern vorbereitet. Die Jüngeren legen ein persönliches Laufbuch an, in dem sie mindestens vier Firmen von Interesse aus dem Pool der 33 teilnehmenden Betrieben vorab eintragen. Die Messestände der Firmen müssen sie dann am Veranstaltungstag besuchen. Dort können die Schüler erste praktische Aufgaben machen und erste Kontakte knüpfen.

Für Schüler der zehnten Jahrgänge bietet „Talent trifft Ausbildung“ die Chance, in einem viertelstündigen Speed-Dating potenzielle Arbeitgeber für einen Ausbildungsplatz kennenzulernen. „18 Firmen waren dabei, um mit 80 Schülern zu sprechen“, erklärte MaßArbeit-Vorstand Sabine Ostendorf. Ganz gleich, ob international operierender Maschinenbauer oder regional verorteter Handwerksbetrieb – für viele Firmen ist der oft schon spürbare Fachkräftemangel ein guter Grund, auf lokalen Messen wie „Talent trifft Ausbildung“ präsent zu sein. Geworben wird nicht mit den coolsten Giveaways, sondern mit den eigenen Azubis, die den Schülern auf Augenhöhe bei den Arbeitsproben assistieren.

Ausprobiert und zugeschaut (von links): Sabine Ostendorf (MaßArbeit), Kerstin Hüls (MaßArbeit) und Simon Borgers (Oberschule Hagen) schauen den zukünftigen Azubis über die Schulter.
Foto: MaßArbeit / Stefan Buchholz

Die Berufsorientierungs- und Ausbildungsplatzmesse wirke dem „Megatrend Schule“ entgegen, betonte Realschulleiter Thomas Rohm. „Viele Eltern sehen vermeintliche Karrierechancen noch immer nur in Verbindung von Abitur und Studium“, gab er zu Bedenken. Über die Vielzahl beruflicher Möglichkeiten, die sich auf einer Ausbildung aufbauen lassen, informierten die Firmen daher auf der Veranstaltung mehr als 100 Eltern.

Zufrieden zeigten sich die Macher der Messe. „Wir haben gute Rückmeldungen von den Firmen bekommen, von denen viele im nächsten Jahr wieder dabei sein wollen“, freute sich Magdalena Antonczyk von der Servicestelle Schule-Wirtschaft. Das „Talent-trifft-Ausbildung“-Event findet 2019 in Georgsmarienhütte statt.

Donnerstag, 4. Oktober 2018
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