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Nachhaltigkeitspreise für Wurst Stahlbau und Karl Röttgers

Bersenbrück/Papenburg – Wurst Stahlbau aus Bersenbrück und der Malerbetrieb Karl Röttgers aus Papenburg sind als nachhaltige Unternehmen von Niedersachsen Umweltminister Olaf Lies ausgezeichnet worden. Die beiden Geschäftsführer Christian Wurst und Carsten Röttgers nahmen die Auszeichnung vor rund 120 Gästen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft auf der Jahresveranstaltung der Niedersachsen Allianz für Nachhaltigkeit in Hannover entgegen. Die Unternehmen erhielten den Preis für ihr nachhaltiges Wissenschaftsmanagements, um Know-how im Betrieb zu sichern.

Carsten Röttgers (Zweiter von links) und Christian Wurst nahmen die Auszeichnung von Umweltminister Olaf Lies und LHN-Chefin Dr. Hildegard Sander.
Foto: Prell/NAN

„Wenn Ihr Unternehmen wusste, was es alles weiß“ – damit betonte Minister Lies, dass sich Wissenssicherung im Unternehmen lohne. Das individuelle stellenspezifische Wissen reicht von einfachen Zahlenkombinationen bis hin zu besonderen Fähigkeiten und komplexen Zusammenhangen. Lies: „Das Wissen einzelner Mitarbeiter kann durch natürliche personelle Fluktuation und die zukünftige Verrentung der geburtenstarken Jahrgange schnell verlorengehen.“ Doch Unternehmen könnten die Kompetenz dauerhaft sichern und für sich nutzbar machen. Eine gute Unternehmensstrategie, aber auch digitale Tools, können helfen, das Know-how im Unternehmen zu halten – so wie es die beiden Preisträger Wurst und Röttgers gezeigt hätten.

Die Firmen Wurst Stahlbau und die Karl Röttgers arbeiten trotz unterschiedlicher Größe mit Managementsystemen, um unter anderem auch nachhaltig beim Wissenstransfer zu agieren. Wurst: „Nachhaltigkeit ist für uns keine leere Worthülse – ganz im Gegenteil. Sie ist sogar integraler Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie. Deshalb sind wir auch stolz darauf, ein Teil der Allianz für Nachhaltigkeit zu sein.“ Röttgers ergänzte: „Durch den Einsatz modernster Managementsystem setzen die Betriebe und Unternehmen sich noch bewusster mit Umwelt und Arbeitsschutzthemen auseinander, schonen Ressourcen, aber steigern auch die Wirtschaftlichkeit.“

Das unterstrich auch Dr. Hildegard Sander, Hauptgeschäftsführerin der Landesvertretung der Handwerkskammern Niedersachsens (LHN): „Handwerk ist ein wissensintensiver Wirtschaftsbereich, denn Fach- und Anwendungswissen werden häufig über Generationen weitergegeben. Wissensverluste sind eine große Gefahr, digitale Wissensspeicher im Echtzeitzugriff dagegen die große Chance im Wettbewerb.“

Dienstag, 16. Oktober 2018
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