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Auftakt für Projekt „eMedCare“

Ostercappeln – Für eine bessere gesundheitliche Versorgung älterer Menschen soll die Schnittstelle zwischen pflegerischer und ärztlicher Versorgung neu gestaltet werden. Um dafür innovative Impulse zu setzen, ist jetzt das Projekt „eMedCare Emsland-Osnabrück – digitale Brücke zwischen Hausarzt und Pflege“ in Kooperation der Landkreise Emsland und Osnabrück mit dem Living Lab Wohnen und Pflege aus Osnabrück gestartet.

„eMedCare Emsland-Osnabrück – digitale Brücke zwischen Hausarzt und Pflege“, lautet der Name eines Projekts der Landkreise Emsland und Osnabrück. Den Startschuss gaben jetzt (von links) Sozialdezernentin Sigrid Kraujuttis (Landkreis Emsland), Martin Schnellhammer (Living Lab), Landrat Michael Lübbersmann (Landkreis Osnabrück), Christian Pohl (Health Insight Solutions), Gerhard Bojara (Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück), Tim Rotthaus (Sozialstation Belm Haus St. Marien Belm), Johanne Sievering (Gesundheitsdienst Landkreis Emsland), Christin Niehenke (Sozialstation Belm Haus St. Marien), Franz Stüwe (Wohnanlage Meppen) und Jennifer Kötter (Pflegedienstleitung Meppen)
Foto: Landkreis Osnabrück/Uwe Lewandowski

„Der demografische Wandel führt dazu, dass Menschen immer älter werden, was zu steigenden Fallzahlen altersabhängiger Erkrankungen und einem weiteren Bedarf an medizinischer und pflegerischer Versorgung führt. Insbesondere in der Versorgung der älteren Patienten ist das Zusammenspiel von Hausarzt und Pflege von hoher Bedeutung. Hier setzt das Projekt an“, sagt Landrat Michael Lübbersmann vom Landkreis Osnabrück, der gemeinsam mit Sozialdezernentin Sigrid Kraujuttis vom Landkreis Emsland bei einer offiziellen Auftaktveranstaltung den Startschuss für das Projekt gab.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem Projekt eMedCare Emsland-Osnabrück die digitale Zusammenarbeit in den Bereichen Hausarzt und Pflege nachhaltig über Landkreisgrenzen hinweg voranbringen können“, betonte Kraujuttis. „Letztendlich gilt es, die Herausforderungen der Zukunft – steigende Patientenzahlen stehen weniger Fachkräften gegenüber – anzugehen und dafür zu sorgen, dass die medizinische und pflegerische Versorgung auf hohem Niveau aufrechterhalten werden kann“, sagte die Sozialdezernentin.

Die Kommunikationswege zwischen Hausarzt und Pflege sollen dafür mittels digitaler Technik erleichtert werden. Konkret soll im Projektzeitraum von Juni 2018 bis Dezember 2019 unter Beteiligung von Hausärzten, Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten eine digitale Plattform entwickelt und etabliert werden, die das leistet. Dafür wurden bereits die Technik installiert und Ärzte sowie Pflegepersonal geschult.
Auf der Plattform kommunizieren künftig der versorgende Arzt und Pflegedienst über den Versorgungsverlauf des Patienten, um so Anpassungen vornehmen, Verordnungen verlängern oder verändern zu können. Diese Sammlung von patientenbezogenen Daten soll die in der Regel alle zwei bis vier Wochen stattfindenden Hausbesuche vorbereiten und in Krisensituationen eine schnelle Abstimmung und Entscheidung ermöglichen. „Versorgungsicherheit und -kontinuität sind so gewährleistet“, erläuterte Martin Schnellhammer, Leiter des Living Lab und Koordinator des Projekts. Kooperationspartner im Landkreis Emsland sind die Meppener Hausarztpraxen Dr. Jan Sievert/Dr. Florian Wiegelmann und Dr. Stefan Eilermann sowie der DRK-Wohnpark Meppen-Esterfeld. Im Landkreis Osnabrück sind dies der Ambulante Pflegedienst der Sozialstation Belm, das Pflegeheim St. Michael in Ostercappeln sowie die Hausarztpraxen Dr. Martin Tümmers in Belm und Dr. Heidi Drüge in Bad Essen.

Die Entwicklung des Angebots ist mit Gesamtkosten von rund 91.200 Euro verbunden. Das Projekt wird in Höhe von 80.000 Euro durch das Land Niedersachsen gefördert. Die Landkreise Emsland und Osnabrück bringen die verbleibenden rund 11.200 Euro auf.

Montag, 5. November 2018
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