WissenschaftsPark Osnabrück: Neubau für junge innovative Unternehmen

Osnabrück – Direkt neben dem InnovationsCentrum Osnabrück an der Lise-Meitner-Straße entsteht im WissenschaftsPark Osnabrück ein neues Bürogebäude für junge innovative und technologieorientierte Unternehmen. Bauherr ist die Schomaker Baugruppe aus Dörpen mit ihrer eigens für das Bauvorhaben gegründeten Betreibergesellschaft technocum, die ihren Sitz zukünftig in Osnabrück haben wird.

Das technocum entsteht zwischen dem Entrée Platz und dem InnovationsCentrum Osnabrück im WissenschaftsPark ein.
Visualisierung: Schomaker Baugruppe

„Wir wollen für diese besondere Immobilie eine namhafte Adresse schaffen, die insbesondere junge und technologieorientierte Unternehmen anspricht“, betont Jürgen Schomaker, Geschäftsführer bei Schomaker. Das Unternehmen hatte sich im vergangenen Sommer im Bieterverfahren von Stadt Osnabrück, OBG Osnabrücker Beteiligungs-und Grundstücksgesellschaft und Wirtschaftsförderung Osnabrück durchgesetzt. Das neue technocum solle das vorhandene Angebot im WissenschaftsPark sinnvoll ergänzen und insbesondere jungen innovativen Unternehmen, die schon länger am Markt tätig sind, oder Firmen, die beispielsweise aufgrund ihres Firmenalters keinen Unterschlupf im InnovationsCentrum finden können, Raum für Wachstum und kreative Ideen geben.

„Wir haben seit geraumer Zeit eine hohe Nachfrage und spüren deutlich die Anziehungskraft des WissenschaftsPark“, erläutert Marina Heuermann von der Wirtschaftsförderung Osnabrück. Gemeinsam mit der Stadt und der OBG Osnabrücker Beteiligungsbericht- und Grundstücksgesellschaft habe man den Bedarf an zusätzlichen Mietflächen aufgegriffen, um auf der Grundlage eines strukturierten Bieterverfahrens den Zuschlag für die Grundstücksvergabe und den Büroneubau zu erteilen. Die Empfehlungskommission für den Wissenschaftspark habe dabei nicht nur gestalterische und städtebauliche Qualitätskriterien, sondern auch inhaltliche Aspekte für ein bedarfsgerechtes Nutzungskonzept in ihre Bewertung mit einbezogen.

Rund 14 Millionen Euro investiert Schomaker in das Projekt. Bis 2022 sollen vier Vollgeschosse mit mehr als 6.000 Quadratmeter Büro-, Labor- und Werkstattflächen entstehen. Angedacht seien auch ein Café, Co-Working Spaces, Konferenzräume und weitere Büroservices, wie zum Beispiel Sekretariatstätigkeiten oder auch eine zentrale Rezeption und ein Ansprechpartner vor Ort, der sich um die zukünftigen Mieter kümmern soll.

Montag, 21. Januar 2019