Fri Jun 23 12:17:29 CEST 2017

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Refratechnik startet Schulkooperation

Melle – Drei Azubis spielten die Hauptrolle, als jetzt die Kooperation zwischen dem Unternehmen Refratechnik und der Lindenschule in Melle mit einem ersten Praxisprojekt besiegelt wurde. Dimitri Rollheiser, Malte Wißmann und Sefer Imeraj absolvieren bei Refratechnik jeweils im dritten Lehrjahr unterschiedliche Ausbildungen, die sie zum Auftakt des Kooperationsprojekts „Azubis im Unterricht“ den Jugendlichen der Jahrgänge neun und zehn vorstellten.

Unterstützen die Jugendlichen an der Lindenschule Buer bei der Berufsorientierung: Die drei Refratechnik-Azubis (von links) Sefer Imeraj, Malte Wißmann und Dimitri Rollheiser.
Foto: MaßArbeit/Magdalena Antonczyk

Seit mehr als 125 Jahren produziert Refratechnik am Standort Melle feuerfeste Produkte und Systeme für die Keramik- und Ziegelindustrie. Die Unternehmensgruppe ist weltweit aufgestellt und nach eigenen Angaben Weltmarktführer für die feuerfeste Ausstattung von Brennöfen verschiedener Industriebranchen. Außerdem bildet das Unternehmen in diversen Berufsbildern aus. Die drei Azubis, alle Absolventen der Lindenschule, berichteten aus ihren Ausbildungen als Elektroniker für Betriebstechnik, Schlosser und Industriekeramiker.

Dimitri Rollheiser schilderte seine Aufgaben als angehender Elektroniker: Er warte technische Maschinen, kümmere sich um die Funktionstüchtigkeit von Produktionsanlagen und trage mit seinen Kollegen die Verantwortung für die gesamte Elektrik im Betrieb, wie er betonte. Malte Wißmann ist ebenso wie Sefer Imeraj über ein Betriebspraktikum auf das Unternehmen aufmerksam geworden. An seiner Ausbildung zum Schlosser reize ihn vor allem die Arbeit mit dem Werkstoff Metall. Der künftige Industriekeramiker Imeraj schließlich durchläuft im Gegensatz zu seinen Azubikollegen während seiner Ausbildung jede Abteilung in der Produktion und ist verantwortlich für die Herstellung der Keramiksteine.

Die drei Azubis berichteten den Schülern jedoch nicht nur von ihrem Berufsalltag, sondern gaben auch Hinweise für eine erfolgreiche Bewerbung bei Refratechnik: „Nicht über das Internet bewerben und auf jeden Fall gutes Arbeits- und Sozialverhalten dokumentieren“, lauteten einige der Tipps. Zudem betonten die drei, dass bei Refratechnik großer Wert auf Pünktlichkeit, Selbständigkeit, Aufmerksamkeit und Ehrlichkeit gelegt werde. Allerdings zeige sich das Unternehmen bei seinem Azubis auch durch besondere Unterstützung erkenntlich: Jede Nachwuchskraft kann bei Bedarf auf innerbetriebliche Nachhilfe zurückgreifen und Refratechnik übernimmt auch die Kosten für die Vorbereitungskurse.

Nach „Azubis im Unterricht“ sollen bald weitere gemeinsame Projekte von Refratechnik und der Lindenschule folgen. Ziel der Zusammenarbeit ist es, die Berufsorientierung praxisorientierter zu gestalten und die Berufswahlkompetenzen der Jugendlichen zu stärken. Für das Unternehmen geht es außerdem um die Fachkräftesicherung.  Unterstützt wird die Kooperation durch die Servicestelle Schule-Wirtschaft der der kommunalen Arbeitsvermittlung im Osnabrücker Land MaßArbeit: Für das weitere Schuljahr wurde bereits ein ausführlicher Projektplan erarbeitet.

Weitere Informationen über Kooperationen von Schulen und Betrieben gibt es im Internet unter www.binkos.de.

Donnerstag, 13. April 2017
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