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Jobcoach für Flüchtlinge nimmt Arbeit auf

Coesfeld - Im Kreis Coesfeld ist ein neues Projekt für die Vermittlung von Flüchtlingen in den Beruf gestartet: Axel Reimers hat Anfang des Jahres seine Arbeit als „Jobcoach in der Flüchtlingshilfe“ aufgenommen. Er wird sich speziell um geflüchtete Menschen mit Arbeitserlaubnis in Rosendahl und Nottuln kümmern.

Die Träger und Unterstützer des Projekts „Jobcoach in der Flüchtlingshilfe“ stellten ihr Konzept vor.
Foto: Wittenberg

Das EU-geförderte Leader-Projekt ist in Trägerschaft des Havixbecker Modell e.V. und wird mit 10.000 Euro von der Sparkassenstiftung für den Kreis Coesfeld sowie von den Gemeinden Rosendahl und Nottuln unterstützt. „Die Zahlen der Flüchtlinge sind zwar rückläufig, aber es ist weiterhin unsere Aufgabe, uns um die geflüchteten Menschen zu kümmern“, betonte Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr heute bei der Vorstellung des Projekts in einer Pressekonferenz im Coesfelder Kreishaus.

Der Jobcoach soll Bindeglied zwischen Flüchtlingen, Unternehmern und ehrenamtlichen Helfern sein. Er prüft die Bildungsprofile der geflüchteten Menschen und stellt den Kontakt zu potenziellen Arbeitgebern her. „Herr Reimers stammt aus der Handwerksbranche und ist Sozialpädagoge. Damit bringt er beste Voraussetzungen mit, Unternehmen und Flüchtlinge miteinander in Verbindung zu bringen und schnell Kontakte herzustellen“, erklärte Marion Otte, Geschäftsführerin des Havixbecker Modells. Auch nach der Vermittlung soll Reimers den Flüchtlingen und Unternehmen beratend zur Seite stehen.

Die Idee für das Projekt entstand bereits vor drei Jahren, wie Hermann Roters, Vorstandsvorsitzender des Havixbecker Modells, erläuterte. „Es hat viele Gespräche gedauert, bis wir ein Konzept stehen hatten, das funktioniert und mit entsprechenden Mitteln unterstützt wird. Schade, dass nicht alle Baumberge-Kommunen bereit waren, sich zu beteiligen“, betonte Roters.

Das Projekt ist auf vier Jahre in Form einer Halbtagsstelle angelegt. „Ich bin dabei jeweils zur Hälfte in denJobcentern und auswärts bei den Unternehmen tätig“, erläuterte Reimers.

Der Flüchtlingscoach nehme seine Arbeit genau zum richtigen Zeitpunkt auf, wie Doris Block, Beigeordnete der Gemeinde Nottuln, betonte: „Viele Integrationskurse, in denen deutsche Sprachkenntnisse und unsere Kultur vermittelt wurden, enden nun. Es stellt sich also die Frage, wie es nun weitergeht, um die arbeitsfähigen Flüchtlinge auf den Arbeitsmarkt zu vermitteln. Das Projekt setzt genau da an.“ Darüber freute sich auch Christoph Gottheil, Bürgermeister in Rosendahl, mit Blick auf die aktuell 250 Flüchtlinge in der Gemeinde: „Angesichts des Fachkräftemangels suchen die Unternehmen in der Region händeringend nach Mitarbeitern, und gleichzeitig wollen die bei uns lebenden geflüchtete Menscheneinen festen Arbeitsplatz – diese beiden Seiten wollen wir zusammenbringen. Der Flüchtlingscoach kann die Vermittlung viel effizienter gestalten als es unsere Mitarbeiter in der Gemeinde bislang konnten. Dieses Projekt ist ein weiteres Mosaiksteinchen bei der Integration von Flüchtlingen“, betonte er.

„Integration – und dazu zählen ein Berufsleben und die Anerkennung – ist ein wichtiger Baustein für eine gute und harmonische Gesellschaft. Ist das Projekt erfolgreich, so gewinnen wir alle“, betonte Heinrich-Georg Krumme, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Westmünsterland.

Von Anja Wittenberg Donnerstag, 18. Januar 2018
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