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Volksbank in der Hohen Mark hat erstes Geschäftsjahr erfolgreich gemeistert

Reken/Lembeck – Die neu formierte Volksbank in der Hohen Mark hat vor dem Hintergrund der anhaltenden Niedrigzinsphase und der steigenden Regulatorik ihr erstes Geschäftsjahr nach der im April 2018 vollzogenen Fusion der Volksbank Lembeck-Rhade und der Spar- und Darlehnskasse Reken nach eigenen Angaben erfolgreich gemeistert. Das war Tenor auf dem jüngsten Bilanzpressegespräch der Genossenschaftsbank in Reken.

Der Vorstand der Volksbank in der Hohen Mark hat ein positives Fazit für das Fusionsjahr gezogen.
Foto: Volksbank in der Hohen Mark

„Der Zusammenschluss war die richtige Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt. Wir haben uns in einem herausfordernden Umfeld behauptet und unsere Position auf dem regionalen Finanzmarkt sowie bei den Mitgliedern und Kunden in 2018 gestärkt“, betonte Christian Nordendorf, der zusammen mit Hubertus Rekers, Martin Rekers und Marc Trzcinski den Vorstand der neuen Genossenschaftsbank bildet.

Die Bilanzsumme der Volksbank in der Hohen Mark belief sich zum Jahresende auf 513,9 Millionen Euro. Im Vergleich zu den addierten Zahlen der beiden Vorgängerinstitute aus 2017 ist das ein Plus von 8,9 Prozent. Einen neuen Höchststand gab es auch beim gesamten betreuten Kundenvolumen: Dieser Wert – er beinhaltet neben den in der Bilanz festgehaltenen Geschäften mit den Mitgliedern und Kunden auch alle Vermittlungsgeschäfte mit den Partnerunternehmen aus der genossenschaftlichen Finanzgruppe – ist um 7,8 Prozent auf über eine Milliarde Euro angestiegen.

Auf der Einlagenseite lagen die Bestände der Volksbankkunden auf Giro- und Sparkonten mit 333,6 Millionen Euro zum Jahresende um 7,2 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Bei den Partnerinstituten (Bausparen, Versicherungen, Wertpapieranlagen) stehen darüber hinaus 147,1 Millionen Euro in den Büchern. Das von der Volksbank und ihren 86 Mitarbeitern betreute Kundenanlagenvolumen erreichte einen neuen Höchstwert von 480,7 Millionen Euro (plus 5,2 Prozent). Als Folge des Niedrigzinsniveaus waren vor allem kurzfristige Geldanlagen gefragt. Zudem war das Bestreben nach Sicherheit und Liquidität deutlich erkennbar, erläuterten die vier Vorstände. Nach wie vor sei die Volksbank bei Anlegern als „sicherer Hafen“ gefragt.

Die Summe der in der Bilanz festgehaltenen Kundenforderungen erhöhte sich gegenüber 2017 um 10,1 Prozent auf 360,8 Millionen Euro. Bei den Firmenkunden wurden die Gelder vor allem für Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen benötigt. Bei den Privatkunden lag der Schwerpunkt im Immobilienbereich (Neubau und energetische Modernisierungsmaßnahmen). Das gesamte betreute Kundenkreditvolumen ist um 10,2 Prozent auf 522,0 Millionen Euro angewachsen.

Der auch im Geschäftsgebiet „Hohe Mark“ harte Wettbewerb unter den Finanzdienstleistern führte bei der Volksbank zu einem weiteren Rückgang der Zinsmarge. Dennoch sind die Verantwortlichen mit dem Ergebnis des Jahres 2018 insgesamt zufrieden. „Wir liegen im Zielkorridor“, betonte Trzcinski.

In das Jahr 2019 ist die Volksbank mit verhaltenem Optimismus gegangen. Die größten Herausforderungen für das eigene Institut sehen Christian Nordendorf, Hubertus Rekers, Martin Rekers und Marc Trzcinski wie im Vorjahr in der Flut regulatorischer Anforderungen, in der Digitalisierung sowie im anhaltend niedrigen Zinsniveau. Dem sich verändernden Kundenverhalten will die Volksbank mit dem Ausbau entsprechender Angebote in der genossenschaftlich geprägten Beratung Rechnung tragen. Erklärtes Ziel sei – wie im Fusionsvertrag festgelegt – „der zukunftssichere Ausbau der genossenschaftlichen Dienstleistungen in der Region und der Erhalt der genossenschaftlichen Kultur für die Mitglieder und Kunden“. Eine besondere Herausforderung im Herbst dieses Jahres sei aber auch die Umstellung auf ein neues Betriebssystem. Diese Etablierung müsse mit einem erheblichen Personal- und Zeitaufwand bewältigt werden, räumte der Vorstand ein.

Dienstag, 26. Februar 2019
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