Thu Aug 17 01:37:32 CEST 2017

Merkliste

Lesenswert
Hygiene oberstes Gebot

Egal, ob es die Schweinegrippe ist oder Influenza. Zum Winter ist die Gesundheit der Mitarbeiter eines Unternehmens ein besonders hohes ...  

Genehmigungsverfahren: zu kompliziert und langwierig?

Wer schon einmal einen Genehmigungs- oder Änderungsantrag für eine Anlage gestellt hat, die unter das Bundesimmissionsschutzgesetz ...  

Schutz vor SPAM: Das ist wichtig

SPAM - sie sind nervig und zumeist unerwünscht, sie behindern die Alltagsarbeit in den Unternehmen. Im Jahr können die Spammer damit ...  

Wenn Arbeit krank macht

Im Arbeitsalltag fallen sie zunächst fast nie negativ auf. Im Gegenteil: Sie wirken engagiert, motiviert und auch die eine oder andere ...  

Verjährungsfalle Gewährleistungsbürgschaft

Eigentlich sollte die Gewährleistungsbürgschaft eine sichere Angelegenheit sein. Nach Ansicht von Rechtsanwalt Otto Lieber von der ...  

Zeigen, was man hat – aber wie?

Jeder kennt sie. Kaum einer will sie. Aber viele brauchen sie, denn wirklich alle lassen sich – bewusst oder unbewusst – von ihr ...  

Motivation ohne Incentives – geht das?

Die Motivation ihrer Mitarbeiter liegt vielen Unternehmern am Herzen. Die Frage lautet aber immer wieder: Wie motiviere ich meine ...  

Internet-Werberecht: Das sind die Fallen

Immer mehr Unternehmen nutzen das Internet, um für sich, ihre Produkte und Dienstleistungen zu werben, oder um online Waren zu ...  

Ein schmaler Grat

Stadtlohn - Sie tun es alle, egal, ob Chef oder Angestellter, ob Handwerker oder Bürohengst, ob Millionär oder Ein-Euro-Jobber. Sie ...  

Zwischen den Stühlen

Sie sollen ihren „Laden“ im Griff haben, das Beste aus ihren Mitarbeitern herausholen und somit maßgeblich zum Erfolg des Unternehmens ...  

Bilanzieren Sie Ihre Kreativität

Die kontinuierliche Verbesserung der unternehmerischen Strukturen, der eigenen Produkte und Dienstleistungen ist für den Erhalt der ...  

Existenzgründung will auch steuerlich gut durchdacht sein

Das Interesse am Thema „Existenzgründung“ ist nach wie vor groß, gute Ideen sind vorhanden. Dass der Weg in die Unternehmerschaft aber ...  

Generationenwechsel aus Nachfolgersicht

Die Sicherung der Unternehmensnachfolge gehört zu den wichtigsten unternehmerischen Herausforderungen. Über die Kernaussagen einer ...  

Verlustausgleich: zwischen Freud und Leid

Ein Unternehmer zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er Initiative ergreift und das Risiko seiner Tätigkeit trägt. Doch wer viel ...  

Vorsicht, Insolvenzfalle

Geht ein Unternehmen in die Insolvenz, erhalten immer häufiger auch Werkunternehmer, die mit dem insolventen Auftraggeber ...  

Tipps für den „Steuerdschungel“

Das deutsche Steuerrecht ändert sich rasant. Aufgrund der zahlreichen Klageverfahren bei Finanzgerichten oder beim Bundesfinanzhof ...  

Chancen in den Niederlanden erkennen und nutzen

Für deutsche Unternehmen gibt es eine Vielzahl guter Gründe, auf dem niederländischen Nachbarmarkt grenzüberschreitend tätig zu werden. ...  

Chaos auf dem Bau: Das muss der Handwerker beachten

Ein Hauptproblem am Bau ist der immer bestehende Zeitdruck. Viel zu häufig versprechen der Architekt oder das Bauplanungsbüro dem ...  

Das Profil schärfen

Borken - „Eine Marke kann man nicht kreieren. Aber wir können unser Profil schärfen und uns dadurch zur Marke machen, die uns als Leitplanke für unsere weitere Ausrichtung dient“ – davon ist Carsten Cramer, Martketing-Chef beim Fußballbundesligisten Borussia Dortmund, überzeugt. Die VR-Bank Westmünsterland hatte ihn anlässlich ihrer Vertreterversammlung ins Forum des Gymnasiums Mariengarden in Borken-Burlo eingeladen.

Bei der Vertreterversammlung der VR-Bank Westmünsterland (von links): Bertold te Vrügt (Vorstand), Matthias Entrup (Vorstand), BVB-Marketing-Direktor Carsten Cramer und Dr. Wolfgang Baecker (Vorstandsvorsitzender).
Foto: VR-Bank Westmünsterland

Cramer betonte, dass es in der Markenbildung darum gehe, eine unverwechselbare Identität zu schaffen und diese auch nach außen zu tragen. „Der erste Schritt in diese Richtung ist, herauszufinden, wofür man überhaupt steht“, erklärte er. Hinzukomme ein einheitliches Auftreten, sei es, wie beim BVB, mit Shops, mit denen der Verein Merchandising betreibt, oder in den digitalen Medien wie Facebook, die die Borussia vor allem zur Kundenbindungen – sprich zur Fanbindung – nutzt. Klar sei dabei aber auch: „Die digitale Welt ist nur die Verlängerung der realen Welt. Entscheidend ist, dass die Marke – also in unserem Fall der BVB mit seinen Spielern – greifbar wird. Die beste, internationale Werbung für uns ist immer noch, erfolgreich Fußball zu spielen“, betonte Cramer, der daher auch das klare Ziel vorgab: „Wir wollen jedes Jahr in der Champions League spielen.“

Gleichzeitig appellierte der Marketing-Chef daran, glaubwürdig und bodenständig zu bleiben. „Natürlich ist eine Internationalisierung wichtig, um sich zukunftsfähig aufzustellen. Es gilt aber, die Balance zwischen einem Blick über den Tellerrand und der Besinnung auf die eigenen Wurzeln zu halten. Sich selbst treu zu bleiben, auch wenn man mal eine Fehlentscheidung getroffen hat – das gehört dazu“, machte er klar. So betreibt der BVB im Zuge seiner Internationalisierungsstrategie Repräsentanzen und Partnerschaften in Japan, China und Südostasien. Auch zur Vorbereitung auf die kommende Saison fliegt die Mannschaft für sechs Tage nach Asien. Die Vorbereitungsspiele bestreitet die Borussia aber bewusst auch in der Heimat, unter anderem gegen Rot-Weiß Essen. „Unabhängig von Marketingstrategien sind wir immer noch ein Fußballverein, der sich mit seinen Fans vor Ort identifiziert und ihnen guten Fußball bieten will“, begründete Cramer.

Info:
Auf der Vertreterversammlung haben die Repräsentanten der mehr als 46.000 Mitglieder der VR-Bank Westmünsterland Ursula Jung (Borken), Erich Kerkeling (Coesfeld) und Michael Sonnenschein (Coesfeld) erneut in den Aufsichtsrat gewählt. Neu im Gremium ist Dr. Michael Reinhold aus Coesfeld. Darüber hinaus kündigte VR-Bank-Chef Dr. Wolfgang Baecker an, aus dem Gewinn im vergangenen Geschäftsjahr eine Dividende von sechs Prozent auszuschütten.

Von Anja Wittenberg Montag, 3. Juli 2017
Drucken Versenden Kommentar an Autor Permalink Merken