Baustart für „VR sieben.neun“

Gescher – Baustart für das „VR sieben.neun“: Mit der offiziellen Grundsteinlegung haben Dr. Wolfgang Baecker, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Westmünsterland, d.velop-Vorstandsvorsitzender Christoph Pliete und Dr. Herbert Daldrup, Geschäftsführer des bauausführenden Unternehmens Borgers aus Stadtlohn, den Startschuss für den Neubau eines Bürokomplexes auf dem d.velop-Campus in Gescher gegeben.

Bei der Grundsteinlegung für „VR sieben.neun“ (von links): Norbert Wagenfort, (VR-Projektierung), Thomas Kerkhoff (Stadt Gescher), Dr. Herbert Daldrup (Borgers), Berthold te Vrügt (VR-Bank Westmünsterland), Frank Kramer (d.velop campus Verwaltungs-GmbH), Dr. Wolfgang Baecker (VR-Bank Westmünsterland), Christoph Pliete (d.velop AG), Matthias Entrup (VR-Bank Westmünsterland) und Reinhard Epping (Borgers)
Foto: Wittenberg

Die VR-Projektierung Westmünsterland, eine Tochtergesellschaft der VR-Bank, investiert auf dem Campusgelände rund vier Millionen Euro in das Büro- und Verwaltungsgebäude mit 2.100 Quadratmetern Nutzfläche auf drei Etagen. Die Räume will die VR-Bank zum Teil für ihre eigenen Verwaltungsmitarbeiter nutzen, aber auch Start-ups und jungen Unternehmern zur Verfügung stellen. „Wir schaffen dort Platz für agile Teams und kreatives Arbeiten. Gemeinsam mit unserem Ankermieter d.velop tragen wir damit zur weiteren Ansiedlung von innovativen Unternehmen und zur Schaffung von Arbeitsplätzen in Gescher bei“, erklärte Baecker.

Der Standort für das „VR sieben.neun“ (abgeleitet aus der Adresse Am Campus 7 und 9) sei bewusst in Gescher gewählt worden: „Die Glockenstadt liegt mitten in unserem Geschäftsgebiet. Zudem gilt der d.velop-Campus mit rund 600 Mitarbeitern schon jetzt als Innovationsschmiede in der Region – insofern ist das genau der richtige Standort für ein solches Gebäude“, betonte Baecker.

Auch d.velop-Chef Pliete freute sich über das Engagement der VR-Bank: „Mit dieser weiteren Ansiedlung auf unserem Campus wird die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes erneut gesteigert. Zudem entsteht so dringend benötigter neuer Raum für Start-ups.“ Zudem sei das „VR sieben.neun“ auch eine gute Ergänzung zum neuen Projekt „d.velop labs“, mit dem das IT-Unternehmen vor allem die Kooperation mit Talenten aus Hochschulen und Universitäten aus der Region fördern und in interdisziplinärer Zusammenarbeit neue Geschäftsmodelle entwickeln will.

In den kommenden zwölf Monaten entsteht ein Baukörper aus umlaufenden Verblendsteinflächen, Fensterbändern mit zwischengelagerten weißen Fassadenelementen und zwei hervorgehobenen Eingangsbereichen. „Der Neubau wird die neuesten Standards der Gebäudetechnik erfüllen. So kommen regenerative Energien zum Einsatz, beispielsweise erfolgt die Beheizung des Gebäudes über Wärmepumpen“, erläuterte Bauunternehmer Daldrup. Das Objekt soll im Frühjahr 2020 bezugsfertig sein.

Von Anja Wittenberg Donnerstag, 7. Februar 2019