Wed Feb 20 11:18:40 CET 2019

Merkliste

Lesenswert
Hygiene oberstes Gebot

Egal, ob es die Schweinegrippe ist oder Influenza. Zum Winter ist die Gesundheit der Mitarbeiter eines Unternehmens ein besonders hohes ...  

Genehmigungsverfahren: zu kompliziert und langwierig?

Wer schon einmal einen Genehmigungs- oder Änderungsantrag für eine Anlage gestellt hat, die unter das Bundesimmissionsschutzgesetz ...  

Schutz vor SPAM: Das ist wichtig

SPAM - sie sind nervig und zumeist unerwünscht, sie behindern die Alltagsarbeit in den Unternehmen. Im Jahr können die Spammer damit ...  

Wenn Arbeit krank macht

Im Arbeitsalltag fallen sie zunächst fast nie negativ auf. Im Gegenteil: Sie wirken engagiert, motiviert und auch die eine oder andere ...  

Verjährungsfalle Gewährleistungsbürgschaft

Eigentlich sollte die Gewährleistungsbürgschaft eine sichere Angelegenheit sein. Nach Ansicht von Rechtsanwalt Otto Lieber von der ...  

Zeigen, was man hat – aber wie?

Jeder kennt sie. Kaum einer will sie. Aber viele brauchen sie, denn wirklich alle lassen sich – bewusst oder unbewusst – von ihr ...  

Motivation ohne Incentives – geht das?

Die Motivation ihrer Mitarbeiter liegt vielen Unternehmern am Herzen. Die Frage lautet aber immer wieder: Wie motiviere ich meine ...  

Internet-Werberecht: Das sind die Fallen

Immer mehr Unternehmen nutzen das Internet, um für sich, ihre Produkte und Dienstleistungen zu werben, oder um online Waren zu ...  

Ein schmaler Grat

Stadtlohn - Sie tun es alle, egal, ob Chef oder Angestellter, ob Handwerker oder Bürohengst, ob Millionär oder Ein-Euro-Jobber. Sie ...  

Zwischen den Stühlen

Sie sollen ihren „Laden“ im Griff haben, das Beste aus ihren Mitarbeitern herausholen und somit maßgeblich zum Erfolg des Unternehmens ...  

Bilanzieren Sie Ihre Kreativität

Die kontinuierliche Verbesserung der unternehmerischen Strukturen, der eigenen Produkte und Dienstleistungen ist für den Erhalt der ...  

Existenzgründung will auch steuerlich gut durchdacht sein

Das Interesse am Thema „Existenzgründung“ ist nach wie vor groß, gute Ideen sind vorhanden. Dass der Weg in die Unternehmerschaft aber ...  

Generationenwechsel aus Nachfolgersicht

Die Sicherung der Unternehmensnachfolge gehört zu den wichtigsten unternehmerischen Herausforderungen. Über die Kernaussagen einer ...  

Verlustausgleich: zwischen Freud und Leid

Ein Unternehmer zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er Initiative ergreift und das Risiko seiner Tätigkeit trägt. Doch wer viel ...  

Vorsicht, Insolvenzfalle

Geht ein Unternehmen in die Insolvenz, erhalten immer häufiger auch Werkunternehmer, die mit dem insolventen Auftraggeber ...  

Tipps für den „Steuerdschungel“

Das deutsche Steuerrecht ändert sich rasant. Aufgrund der zahlreichen Klageverfahren bei Finanzgerichten oder beim Bundesfinanzhof ...  

Chancen in den Niederlanden erkennen und nutzen

Für deutsche Unternehmen gibt es eine Vielzahl guter Gründe, auf dem niederländischen Nachbarmarkt grenzüberschreitend tätig zu werden. ...  

Chaos auf dem Bau: Das muss der Handwerker beachten

Ein Hauptproblem am Bau ist der immer bestehende Zeitdruck. Viel zu häufig versprechen der Architekt oder das Bauplanungsbüro dem ...  

„2018 hat unsere Planungen übertroffen“

Gescher – „2018 hat unsere Planungen übertroffen. Zum neunten Mal in Folge haben wir ein Ergebnis über normal erzielt – trotz des für Banken derzeit nicht einfachen Umfeldes. Damit sind wir sehr zufrieden.“ So fasste Dr. Wolfgang Baecker, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Westmünsterland, das Ergebnis für das abgelaufene Geschäftsjahr bei der Jahrespressekonferenz der Bank in der Kunsthalle Hense in Gescher zusammen. In Zahlen: Das Kundengeschäftsvolumen stieg gegenüber dem Vorjahr um 157 Millionen Euro (plus 3,2 Prozent) auf ein neues Rekordniveau von 5,2 Milliarden Euro. Der Gewinn belief sich auf 21 Millionen Euro. Für ihre 47.300 Bankteilhaber, darunter 1.400 neue Mitglieder, schüttet die VR-Bank eine Dividende von 5,5 Prozent aus.

Der Vorstand der VR-Bank Westmünsterland stellte die Zahlen für 2019 vor (von links): Berthold te Vrügt, Dr. Wolfgang Baecker und Matthias Entrup
Foto: Wittenberg

Das betreute Kundengeschäftsvolumen setzt sich aus 2,5 Milliarden Euro an Krediten und 2,7 Milliarden Euro an Geldanlagen der Kunden zusammen. „Dieses nahezu ausgewogene Verhältnis verdeutlicht abermals die Bedeutung der VR-Bank als genossenschaftliche Regionalbank: Das uns anvertraute Geld investieren wir wieder in die Region, für Unternehmen und Privatkunden“, betonte Baecker.

Tragende Säule für das Wachstum der VR-Bank Westmünsterland im vergangenen Jahr war erneut das Kreditgeschäft. „Mit 612 Millionen Euro an neu vergebenen Krediten liegen wir fast auf dem Rekordwert des Vorjahres von 614 Millionen Euro“, erklärte Bankvorstand Matthias Entrup. Als wesentlichen Treiber nannte Entrup das Geschäft mit langfristigen Immobilienfinanzierungen, aber auch Förderkredite für Energieeffizienzmaßnahmen und den Ausbau von Digitalisierungsprozessen. Die Summe der im vergangenen Jahr vergebenen Kredite belief sich so auf 2,48 Milliarden Euro (plus 92 Millionen Euro). „Wir stellen aber auch erste Unsicherheiten bei den Unternehmen angesichts der aktuellen Herausforderungen wie dem Brexit, dem Handelsstreit mit den USA und dem zunehmenden wirtschaftlichen Einfluss Chinas fest. Einige Betriebe haben vor diesem Hintergrund ihre Investitionen vorerst zurückgestellt“, räumte Vorstandschef Baecker ein.

Auf der Passiva-Seite standen demgegenüber Kundenanlagen von rund 2,66 Milliarden Euro (plus 2,5 Prozent). „Unsere Mitglieder und Kunden investierten im vergangenen Jahr fast 50 Prozent netto mehr in Wertpapiere und Fonds. Der Weg führt in Zeiten des Niedrigzinsumfeldes weg vom Sparbuch“, erläuterte Baecker. In der Summe hatte die VR-Bank zum Jahresende Wertpapiere im Wert von rund 740 Millionen Euro im Bestand.

Vor diesem Hintergrund spiele das Beratungsgeschäft für die VR-Bank eine wichtige Rolle. Das wird zunehmend digitaler, wie der Vorstandsvorsitzende erklärte: „84 Prozent der Kundenkontakte erfolgen mittlerweile digital.“ Filialschließungen schloss Baecker im Pressegespräch allerdings vorerst aus. „Wir planen keine Schließungen. Die Filialen werden zwar weniger besucht, aber sie bleiben nach wie vor Anker und die entscheidende Kundenschnittstelle für unser Geschäft“, stellte er klar. Vielmehr will die Genossenschaftsbank in ihre bestehenden Filialen investieren. „Neben dem persönlichen Service durch unsere Berater geben wir unseren Kunden in der Filiale die Möglichkeit, mithilfe neuer digitaler Technik individuelle Serviceleistungen in Anspruch zu nehmen“, erklärte Baecker. Dazu zählen zum Beispiel Video-Chats mit VR-Bank-Mitarbeitern oder eine digitale Assistentin, die 2018 erstmals in der Geschäftsstelle Dülmen-Merfeld eingesetzt wurde und nun in den Filialen in Dülmen, Velen, Holtwick und Südlohn ebenfalls implementiert werden soll. „Das System ist sehr gut angenommen worden. In Merfeld hatten wir sieben bis acht Kontakte pro Tag über unsere digitale Assistentin“, erläuterte Baecker. Derzeit unterhält die VR-Bank für ihre rund 115.000 Kunden 21 personenbesetzte Filialen sowie zahlreiche Service- und SB-Stellen.

Mit dem Ziel, ihre Prozesse insgesamt weiter zu optimieren, will die VR-Bank vier Millionen Euro in ein neues Verfahren investieren. Das System soll Ende Februar an den Start gehen. „Das ist eine Investition in die Zukunft – auch für unsere 359 Mitarbeiter“, betonte der Vorstandsvorsitzende.

Von Anja Wittenberg Montag, 14. Januar 2019
Drucken Versenden Kommentar an Autor Permalink Merken