Thu Aug 17 01:37:07 CEST 2017

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Westfälische Hochschule: WFG eröffnet Bionik-Büro

Bocholt – Vor Ort den Technologietransfer im Bereich Bionik mit Förderunterstützung in die heimische Wirtschaft voranbringen – das ist das Ziel des Bionik-Büros der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken (WFG) an der Westfälischen Hochschule in Bocholt. Im Beisein von Landrat Dr. Kai Zwicker, Ludger Dieckhues, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketinggesellschaft Bocholt, Vertretern der Westfälischen Hochschule und weiteren Gästen ist das Büro der Bionik im InnoCent-Gebäude jetzt offiziell eröffnet worden.

Übergabe des A-Stempels der Regionale 2016 (von links): Dr. Markus Könning (WFG), Landrat Dr. Kai Zwicker, Uta Schneider (Regionalagentur), Hermann-Josef Raatgering (WFG), Dr. Heiner Kleinschneider (WFG), Joachim Schüling (InnoCent) und Tobias Seidl (WHS).
Foto: WFG

„Wir freuen uns, mit dem Bionik-Büro den Unternehmen, die den Zugang zu der sehr vielversprechenden neuen Technologie Bionik suchen, nun eine direkte Anlaufstelle anbieten zu können“, erklärte Zwicker. Das Büro der Bionik soll mit seiner unmittelbaren Nachbarschaft zur Westfälischen Hochschule Campus Bocholt (WH) umgekehrt auch Bionik-Professoren und -Studenten den Kontakt zu Wirtschaftsunternehmen ermöglichen. Ansprechpartner im Büro für Bionik ist Hermann-Josef Raatgering, der nach langjähriger Beschäftigung bei der WFG als Innovationsberater nun nach seinem Renteneintritt in Teilzeit das Büro der Bionik managen und dafür planmäßig in Kürze personelle Unterstützung bekommen soll.Bildergalerien

Professor Dr. Tobias Seidl erklärte im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung: „Bionik ist im Grunde eine alte Methodik – nämlich die Technik der belebten Natur zu analysieren und zu nutzen. Durch unseren systematischen Ansatz können wir viele und zum Teil überraschend neue Ansätze identifizieren, auf die man sonst wohl nicht so einfach gekommen wäre.“

„Das Bionik-Büro ist im Bocholter InnoCent ideal angesiedelt. Wir wollen mit diesem Büro nun gezielt den Transfer des Bionik-Know-hows von der Westfälischen Hochschule in die Wirtschaft forcieren“, erläuterte WFG-Geschäftsführer Dr. Heiner Kleinschneider.

„Neben der zentralen Beratungsfunktion wird das Büro für Bionik die Koordination des geplanten Interreg-Förderprojekts BiK ‚Bionik in KMU‘ für Unternehmen aus der Region übernehmen“, informierte Hermann-Josef Raatgering. Ziel des Förderprojektes BiK ist das Bionik-Know-how von der WH sowie von der Rijksuniversiteit Groningen und dem Bionica Innovatie en Expertise Centrum in Groningen für Firmen-Entwicklungsprojekte nutzbar zu machen. Das Einzugsgebiet dieses Förderprojektes umfasst die nördliche Euregio „Ems-Dollart-Region“ und die hiesige Euregio mit Sitz in Gronau. Als Bindeglieder zur Wirtschaft fungieren vier Wirtschaftsfördereinrichtungen, für die EDR das Technologie-Center Nord-Niederlande in Groningen zusammen mit der Emsland-GmbH aus Meppen und für die Euregio die Novel T zusammen mit der WFG. Firmen, die an BiK teilnehmen, profitieren dabei in fünf Förderphasen von einer kostenfreien Aufschluss- und Intensivberatung für die Ideenfindung, von Potenzialanalysen mit einem Projektbudget von 10.000 Euro und 75 Prozent Zuschuss, von der Entwicklung von Demonstratoren (40.000 Euro, 50 Prozent Zuschuss) und schließlich in der Endphase von dem Prototypenbau (160.000 Euro, 50 Prozent Zuschuss), bei der zudem eigenes Personal gefördert eingebunden werden kann. Daneben wird auch das Zim-Kooperationsnetzwerk zum Thema „Bionische Leichtbaustrukturen“  weiter vorbereitet. Es soll ab Januar 2018 zusammen mit zehn Firmen aus der Region umgesetzt werden.

Das Büro der Bionik ist Teil des Regionale 2016-Projektes „Haus der Bionik“. „Dieses Bionik-Büro ist gleichsam ein erster Schritt zur Realisierung unseres Projektes ‚Haus der Bionik‘“, erklärte Joachim Schüling, Geschäftsführer InnoCent GmbH und Projektträger dieses Regionale 2016-Projektes. „Wir freuen uns, dass mit diesem Büro nun eine Anlaufstelle für den Transfer der Bionik in Unternehmen der Region besteht. Deshalb hat der Lenkungsausschuss das Projekt mit dem A-Status ausgezeichnet und als Regionale 2016 Projekt bestätigt“, betonte Uta Schneider, Leiterin der Regionale 2016-Agentur, bei der Übergabe des Regionale 2016-A-Stempels aus.

Donnerstag, 29. Juni 2017
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