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Bock-Partner A.I.C. gewinnt VR-Bank Architektenwettbewerb

Coesfeld - Das Architekturbüro Bock-Partner A.I.C. aus Coesfeld hat den Wettbewerb um den Umbau der VR-Bank Westmünsterland Hauptstelle in Coesfeld gewonnen. Aus dem Bankhaus soll nun „als Stelle der Begegnung“ ein Kompetenzzentrum werden.

Stellten das Konzept für den Umbau der VR-Bank vor (v.l.): Ulrich Bock (Bock-Partner A.I.C.), Dr. Wolfgang Baecker (Vorstandsvorsitzender VR-Bank Westmünsterland), Meinhard Neuhaus (Bock-Partner A.I.C.), Britta Alker (Bock-Partner A.I.C.), Christine Mühlan (m.konzept), Heinz Öhmann (Bürgermeister Stadt Coesfeld), Kirsten Reichelt (m.konzept), Karla Schnelle (m.konzept) und Georg Kremerskothen (Vorstandsmitglied VR-Bank Westmünsterland).
Foto: Wittenberg

„Mit dem Umbau wollen wir die VR-Bank städtebaulich und funktionell neu positionieren, um so dem Kunden ein neues positives Bankerlebnis zu vermitteln“, erklärte Dr. Wolfgang Baecker, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Westmünsterland. An dem dafür ausgeschriebenen Architektenwettbewerb haben sieben Büros aus der Region teilgenommen. „Aufgabenstellung war es, vor allem die Kundenhalle und die Veranstaltungsräume mit Blick auf ein Kompetenzzentrum umzugestalten“, so Jurymitglied Sandra Trelle von der Firma compar. Unterstützung erhielt der Wettbewerb dabei von dem Frauenhofer-Institut. Die Neugestaltung der VR-Bank soll auch das Stadtbild Coesfelds aufwerten. „Eine Stadt wird durch ihre Gebäude geprägt und bekommt dadurch ihr Gesicht. Die VR-Bank fällt direkt ins Blickfeld, da sie am Eingang der Innenstadt steht“, so Bürgermeister Heinz Öhmann, der das Projekt als „kleines Konjunkturpaket für die Region“ ansieht.

Das derzeitige Gebäude besteht seit 30 Jahren. „Nun bedarf es ‚der alten Dame‘ eines Faceliftings“, erläuterte Ulrich Bock, Geschäftsführer des siegreichen Architekturbüros, der die VR-Bank schon damals entworfen hatte. Der Charakter des Gebäudes soll allerdings erhalten bleiben. „Was bisher abgeschirmt und diskret gestaltet war, soll nun kundenfreundlicher werden“, erklärte Baecker das Konzept, der zusammen mit den Vorstandsmitgliedern Manfred Ballensiefen, Georg Kremerskothen, Innenarchitekt Martin Müller und Thomas Backes, erster Beigeordneter der Stadt Coesfeld, das Preisgericht bildete. So sollen großflächige Glasfassaden für mehr Tageslicht sorgen und das Gebäude aufhellen. Glaselemente, wie beispielsweise eine Lichtachse vom Eingang bis zu den Parkplätzen im Hinterhof und ein verglastes Atrium als Lounge für Kunden, sollen zu einem offenerem Erscheinungsbild führen. Die Arkadenstruktur im Eingangsbereich bleibt dabei laut Plan erhalten. „Die natürliche Belichtung und Belüftung war uns bei dem Entwurf wichtig“, betonte Bock. So ist auch geplant, die Decke des zweiten Obergeschosses bis ins Dach zu erhöhen.

Offenheit und Transparenz waren auch Schwerpunkt der Konzepte der weiteren Platzierten des Wettbewerbs, dem Architekturbüro m.konzept aus Münster und der Arbeitsgemeinschaft „hartig/wömpner und vornholt architekten bda“  aus Münster und Emsdetten. Trotzdem stehe beim Umbau der VR-Bank vor allem die Wirtschaftlichkeit im Vordergrund. Deshalb sei laut Bankvorstand noch nicht endgültig entschieden, welches Konzept umgesetzt werde. Die Investitionskosten sollen dabei aber nicht den zweistelligen Millionenbereich erreichen. Der Umbau soll im Herbst beginnen und während des normalen Geschäftsbetriebes laufen.

Von Anja Wittenberg Sonntag, 22. Februar 2009
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