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Wachstum mit „gedrosseltem Tempo“

Münsterland/Emscher-Lippe-Region – Die nord-westfälische Wirtschaft zeigt sich derzeit in guter Verfassung, muss jedoch in den nächsten Monaten mit einem spürbaren Dämpfer rechnen. Darauf deuten die Ergebnisse der aktuellen Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen hin. „Die Unternehmen erwarten auch weiterhin Wachstum, aber mit deutlich gedrosseltem Tempo“, sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Karl-Friedrich Schulte-Uebbing, der die Umfrageergebnisse in Münster präsentierte.

IHK-Hauptgeschäftsführer Karl-Friedrich Schulte-Uebbing stellte die Ergebnisse der Konjunkturumfrage vor.
Foto: IHK Nord Westfalen

Zurzeit geht es der regionalen Wirtschaft aber noch so „gut“ wie zu Beginn der Hochkonjunktur vor vier Jahren. Laut IHK gibt fast jedes zweite Unternehmen der eigenen Geschäftslage dieses Prädikat (44 Prozent). „Nur bemerkenswerte drei Prozent“, so Schulte-Uebbing, bezeichnen ihre derzeitige Geschäftslage als schlecht, für 52 Prozent ist sie befriedigend.

Die zukünftige Geschäftsentwicklung sehen die Unternehmen jedoch nicht mehr so rosig wie noch bei der vorherigen Befragung zum Jahresbeginn. Der Anteil der Unternehmen, die mit besseren Geschäften rechnen, sank von 34 auf 13 Prozent, während diejenigen, die eine Verschlechterung erwarten, von knapp sieben auf 18 Prozent zulegten. „Allerdings ist die Zahl der Unternehmen, die eine gleichbleibende Nachfrage erwarten, nochmals gestiegen und mit fast 70 Prozent nach wie vor sehr hoch“, betont Schulte-Uebbing. Nach diesem Ergebnis werde sich der Aufschwung in den nächsten Monaten fortsetzen, der Wachstumspfad aber flacher.

Darauf weist auch der IHK-Konjunkturklimaindikator hin, der in einem Wert die Lageeinschätzung und die Zukunftserwartungen der Unternehmen ausdrückt. Er sinkt zwar deutlich von 132,5 auf 115,8 Punkte, „bleibt trotz der spürbaren Verunsicherung in der Wirtschaft aber deutlich über dem langfristigen Mittel“ (105,5 Punkte).

Konjunkturrisiken gehen für die meisten Unternehmen von steigenden Energie- und Rohstoffstoffpreisen (53 Prozent) aus, knapp gefolgt von einer nachlassenden Inlandsnachfrage (48 Prozent). Um mehr als sieben Punkte zugelegt hat die Sorge der Unternehmen um die Auslandsnachfrage (23 Prozent).

Das schlägt sich auch in den Erwartungen an das Exportgeschäft nieder. Der Anteil der Unternehmen, die höhere Auslandsumsätze erwarten, hat sich gegenüber der vergangenen Umfrage auf 20 Prozent halbiert. Mehr geworden sind aber nicht nur diejenigen, die von geringeren Umsätzen im Ausland ausgehen (16 Prozent gegenüber 9 Prozent zu Jahresbeginn), sondern auch die, die immer noch gleichbleibende Exportgeschäfte vorhersehen (64 Prozent nach 54 Prozent).

Zwar ist die Investitionsneigung der nord-westfälischen Wirtschaft ebenfalls gesunken, doch nach Einschätzung des IHK-Hauptgeschäftsführers „insgesamt immer noch hoch“. Zwei von drei Unternehmen halten das Niveau der Investitionen, jedes fünfte will sogar mehr investieren.

Nahezu unverändert zeigt sich nach alledem die Einstellungsbereitschaft der Betriebe. Der Anteil, der den Beschäftigungsstand erhöhen will, ist doppelt so hoch wie der von denen, die Entlassungen planen (22 zu 12 Prozent). „Die Nachfrage nach Arbeitskräften bleibt weiter hoch, die Unternehmen wollen oder müssen sogar neues Personal einstellen“, sagt Schulte-Uebbing. Er rechnet deshalb für die nächste Zeit mit weiter zurückgehenden Arbeitslosenzahlen in der Region und davon ausgehend positiven Impulsen für den privaten Konsum.

Donnerstag, 6. Oktober 2011
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