September 20, 2019

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„Ein Etappenziel ist erreicht“

Münster – „Ein Etappenziel auf dem Weg zur Professionalisierung der Pflege ist erreicht." Mit diesen Worten gab Diplom-Pflegewissenschaftlerin Meike Schwermann vor zahlreichen Gästen den Start für den neuen Studiengang Pflege dual an der Fachhochschule (FH) Münster frei. Fast drei Jahre arbeiteten die Verantwortlichen aus dem Fachbereich Pflege und Gesundheit und die Kooperationspartner intensiv an dem neuen Fach.

Starteten das neuen Studiengang Pflege dual an der Fachhochschule Münster (von links): Festredner Professor Dr. Johannes Korporal, Lothar Jäger (Referatsleiter Gesundheitsberufe im NRW-Wissenschaftsministerium), Thomas Evers (NRW-Gesundheitsministerium), Fachbereichsdekan Professor Dr. Rüdiger Ostermann, Meike Schwermann (Lehrkraft am Fachbereich Pflege und Gesundheit), Fachschaftsvertreter Marco van den Berg und Professor Dr. Richard Korff (FH-Vizepräsident für Lehre, Forschung und Weiterbildung)
Foto: FH Pressestelle

Studenten erwerben künftig parallel zur praktischen Ausbildung in Pflegeberufen mit dem Bachelorabschluss eine akademische Qualifikation. Fünf nordrhein-westfälische Ausbildungsstätten hat die FH bereits als Kooperationspartner gewonnen. Dazu zählen die Evangelische Ausbildungsstätte des Münsterlandes für pflegerische Berufe e.V. in Münster, die Schule für Gesundheitsberufe am St. Franziskus Hospital Münster, die Katholische Schule für Gesundheits- und Pflegeberufe Dortmund, die Zentrale Pflegeschule am St. Franziskus Hospital Ahlen und das Westfälische Ausbildungsinstitut Gesundheitsberufe Lünen e.V. Für jeden Kooperationspartner stehen sechs Studienplätze zur Verfügung. Der Studiengang startet zunächst mit 30 Studenten.

Professor Dr. Richard Korff, FH-Vizepräsident für Lehrer, Forschung und Weiterbildung, betonte, dass berufsbegleitende Studiengänge vor dem Hintergrund eines demografischen Wandels und dem Mangel an Fachkräften immer mehr an Bedeutung gewinnen. „Bei der Neuentwicklung von Studiengängen ist der Fachbereich Pflege sehr aktiv", lobte er.

Fachschaftsvertreter Marco van den Berg betonte, dass die Studenten – anders als er selbst nach einer Berufsausbildung zum Krankenpfleger – schon nebenher zu akademisierten Pflegekräften werden. „Die werden künftig gebraucht, für euch bieten sich gute Möglichkeiten", machte er klar.

Dass der „doppelte Weg" durchaus anstrengend ist, verdeutlichte Thomas Evers vom NRW-Gesundheitsministerium. Er machte den Studierenden aber Mut: „Die Fachhochschule und die Kooperationspartner haben ein gutes Konzept für Sie entwickelt. Eine gute Wahl, die den Aufstieg im Beruf einfacher machen wird." Das Angebot Pflege dual sehe das Ministerium als ein wichtiges Element in den Bemühungen, Pflege- und Gesundheitsberufe in der akademischen Entwicklung voranzubringen.

Donnerstag, 19. April 2012
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