June 20, 2019

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„Nicht jeder Abiturient muss studieren“

Münster – „Der anhaltende Ansturm auf die Hochschulen entwickelt sich zu einem Problem für die nord-westfälische Wirtschaft.“ Davor warnte Dr. Benedikt Hüffer beim Sommerempfang der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen in Münster. Vor rund 600 Gästen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft rückte er neben der Regional- und Landespolitik vor allem den Fachkräftemangel in den Fokus und appellierte: „Nicht jeder Abiturient muss studieren.“

Beim IHK-Sommerempfang (von rechts): IHK-Präsident Dr. Benedikt Hüffer, NRW-Ministerin Dr. Angelica Schwall-Düren und IHK-Hauptgeschäftsführer Karl-Friedrich Schulte-Uebbing
Foto: IHK Nord Westfalen

Um fast zehn Prozent habe der Anteil eines Jahrgangs, der an eine Hochschule geht, innerhalb von fünf Jahren zugenommen. Doch: „Die regionale Wirtschaft benötigt vor allem Fachwirte, Meister und Menschen mit abgeschlossener Berufsausbildung“, betonte Hüffer und ergänzte: „Und natürlich auch Hochschul-Absolventen – aber eben im richtigen Verhältnis.“ Laut NRW-Fachkräftemonitor fehlen 2025 im IHK-Bezirk rund 38.000 beruflich Qualifizierte, aber nur 1.000 Akademiker.

Während sich Studierende in Hörsälen drängen, bleiben Lehrstellen unbesetzt. Als Gründe nannte der IHK-Präsident „sinkende Schülerzahlen, noch nicht ausbildungsreife Schulabgänger, aber auch das aktive Werben von Berufskollegs um ganze Realschulklassen“. Einen flächendeckenden Fachkräftemangel gibt es nach Hüffers Einschätzung „bei uns noch nicht“. Doch in einigen Berufen werde es bereits eng. „Informatiker, Elektrotechniker oder Altenpfleger werden schon händeringend gesucht“, nannte er Beispiele.

Freitag, 31. August 2012
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