August 24, 2019

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Ryanair-Chef besucht FMO

Greven – Das „Gesicht von Ryanair“ hat dem Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) heute (10. April) einen Besuch abgestattet. Michael O’Leary, CEO der irischen Fluggesellschaft, war anlässlich des anstehenden „Abflugs“ der Airline ab dem FMO nach Greven gekommen. Ryanair startet ab Juni 2013 als erster Low-Cost-Carrier von Greven aus dreimal wöchentlich Richtung Girona/Barcelona und Málaga an (Wirtschaft aktuell berichtete).

Bei seinem Besuch am FMO in Greven präsentierte der extrovertierte Ryanair-Boss Michael O’Leary den Flugplan auf seine ganz eigene Weise.
Foto: Wittenberg
Die Fluggesellschaft verzeichnete nach eigenen Angaben bei den beiden neuen Verbindungen schon jetzt „Rekordbuchungszahlen“. Rund 80.000 Passagiere will Ryanair künftig pro Jahr vom FMO aus transportieren. Und dabei soll es, wenn es nach Ryanair-Chef O’Leary und FMO-Geschäftsführer Professor Gerd Stöwer geht, nicht bleiben: Die beiden sind nämlich bereits miteinander für weitere Flüge vom und zum Grevener Airport im Gespräch. Spruchreif sei aber noch nichts. „Wir wollen unsere Flotte und unser Flugnetz weiter ausbauen“, betonte O’Leary allerdings bei seinem Besuch. Erst unlängst hatte Ryanair für diese Expansionsstrategie 175 Flieger bei dem amerikanischen Hersteller Boeing bestellt, die zwischen 2014 und 2018 ausgeliefert werden sollen.

„Die Fluggesellschaften machen derzeit angesichts sinkender Passagierzahlen sowie steigender Abgaben eine schwierige Phase durch und schrauben ihr Angebot zurück. Wir wollen die Zeit nutzen, uns auf regionale Flughäfen wie den FMO zu konzentrieren. Unser Ziel ist es, zunächst die Frequenz der beiden ersten Strecken von Greven nach Spanien zu erhöhen und darüber hinaus weitere Flüge vom FMO zum nächsten Winter und zum Sommer 2014 aufzunehmen“, gab der Ryanair-Chef die Marschroute vor.

Sind in Gesprächen über weitere Flugziele: FMO-Chef Professor Gerd Stöwer (links) und Ryanair-Chef Michael O’Leary
Foto: Wittenberg
Im Münsterland sieht O’Leary noch „viel Potenzial“: „Wir wollen die Region als Urlaubsort interessant machen und nicht nur Passagiere von hier in andere Länder fliegen, sondern auch Touristen in die Region holen“, erklärte er und ergänzte: „Am FMO sind genügend Kapazitäten frei und unser Verhältnis zum Flughafenmanagement ist gut. Das sind gute Voraussetzungen.“

Flughafenchef Stöwer freute sich über das Engagement des irischen Partners: „Als Airport wollen wir uns natürlich weiterentwickeln und das Geschäft mit Ryanair über die beiden Spanien-Strecken hinaus ausbauen. Wir sehen die Chance, auf diese Weise alte Kunden zurückzuholen, die bislang bei Low-Cost-Flügen auf andere Flughäfen ausgewichen sind“, erklärte er und betonte aber zugleich: „Das heißt aber nicht, dass wir unsere Geschäftsstrategie ändern. Wir wollen kein Billig-Flughafen werden.“

Von Anja Wittenberg Mittwoch, 10. April 2013
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